Suchen

Umweltschutzorganisationen empfehlen Telepräsenz Video-Konferenz-Raumsysteme rechnen sich schon nach 15 Monaten

| Redakteur: Ulrike Ostler

Video-Konferenzsysteme können sowohl das Reisekosten-Budget als auch die Treibhausgas-Bilanz von Unternehmen erheblich entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „The Telepresence Revolution” des Carbon Disclosure Project (CDP). Außerdem erzielen die Unternahmen damit einen Produktivitätsgewinn.

Der World Wildlife Fund (WWF) empfiehlt Telepräsenz; Bild WWF
Der World Wildlife Fund (WWF) empfiehlt Telepräsenz; Bild WWF
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Carbon Disclosure Project ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die die weltweite größte Datenbank für unternehmensrelevante Klimainformationen führt. Die Studie „The Telepresence Revolution” wurde vom CDP beauftragt und gesponsert von AT&T. Das Forschungsinstitut Verdanix hat Unternehmen in den USA und Großbritannien befragt.

Demnach können alleine die angelsächsischen Firmen bis 2020 ihre Emissionen um 5,5 Millionen Tonnen CO2 reduzieren. Auch für den Geldbeutel ergibt sich durch den Einsatz der Video-Konferenztechnik eine Entlastung – von 19 Milliarden Dollar.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Laut Caspar von Blomberg, Geschäftsführer des CDP Deutschland, sind die Berechnungen auch auf deutsche Unternehmen übertragbar: „In Deutschland dürfte sich ein ähnliches Bild ergeben“, sagt er. Zwar seien hierzulande die Distanzen nicht so groß, doch insgesamt werde viel gereist, vor allem mit dem Flugzeug. „Auch in Deutschland kann die Akzeptanz dieser Technologie noch gesteigert werden, in dem sie in die Klimastrategie der Unternehmen integriert wird.“

weiter mit: Telepräsenz-Systeme sind eine Empfehlung für große Unternehmen

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2045642)