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Das Management temporärer WLAN-Zugänge zieht auf einen Server um Trapeze Networks vereinfacht die Verwaltung von WLAN-Gästen radikal

| Redakteur: Ulrike Ostler

Trapeze Networks, Anbieter von WLAN-Switches, -Acess-Points und -Controllern hat seine Software „Smart Pass“ umgebaut, mit der sich temporäre Anwender verwalten lassen. Die Gäste-Funktionen sollen nun einfacher sein und automatisierter. Die Software sitzt auf einem zentralen Server und ist nicht länger Bestandteil eines WLAN-Controller.

( Archiv: Vogel Business Media )

Nach Angaben des Herstellers Trapeze Networks soll es nun mit Hilfe von Smart Pass möglich sein, auf einfache Art und Weise Tausende von Gast-Benutzern anzumelden und zu verwalten. Es gibt eine separate Datenbank für die Registrierung, Authentifizierung und das Beobachten der Gast-Zugriffe auf Unternehmens-Netze (siehe: Abbildung 1).

Einer der deutschen Anbieter von Trapeze Networks-Produkten ist Magellan Netzwerke GmbH. Auf der Website beschreibt der Anbieter die Produkte. Demnach handelt es sich um ein dreistufiges Konzept mit den WLAN-Switches „Mobility Exchanges“ , den Acess-Points „Mobility Points“ und der Planungs- und Management-Software „Ringmaster“.

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Einsatzort für die Trapeze Networks Systeme sei überall dort, wo WLANs hochverfügbar und sicher genutzt werden sollen. Mechanismen zur Verschlüsselung und Authentifizierung gewährleisten, dass nur der befugte Nutzer Zugriff auf seine Daten erhält.

Auch das Roaming ohne Verbindungsabbrüche habe der Hersteller gelöst. Nicht zuletzt deswegen bilde der Einsatz im medizinischen Bereich einen der Schwerpunkte von Trapeze Networks, die Komponenten erfüllen zudem die DIN-Norm für medizinische elektrische Geräte EN 60601-1-2.

Umzug auf einen Server

Die neue Applikation von Trapeze Networks läuft anders als bei vielen Konkurrenzprodukten, bei denen die Funktionen auf WLAN-Controllern parken, auf einem zentralen Server. Das soll den Vorteil haben, dass sich ein Re-Provisioning vornehmen lasse, falls ein Controller ausfalle.

Das Interface sei so gestaltet, dass es an Rezeptionen und andernorts dienlich sein könne, wo keine IT-Techniker die Accounts verwalten (siehe: Abbildung 2). Die Anwender können die Nutzung des Gast-Status zeitlich begrenzen, etwa von-bis oder auch ein-paar-Stunden-ab-Anmeldung. Ansonsten haben sie diverse, von Netzadministratoren gestaltete Profile zur Auswahl.

Zum Beispiel lassen sich mehrere hundert Namen in Smart Pass importieren und im Voraus bestimmen, unter welche Restriktionen diese User das Netzwerk benutzen dürfen (siehe: Abbildung 3).

WPA-Unterstützung

Smart Pass unterstützt sowohl den Sicherheitsstandard „Wi-Fi Protected Acces“ (WPA) als auch den WPA2-Standard, der sich auf 802.11i bezieht.

Der Hersteller bietet für 30 Tage Nutzung eine kostenlose Testversion an. Ansonsten verlangt das Unternehmen für eine Version, die sich für 50 Gäste eignet, rund 560 Dollar und zirka 2.000 Dollar für eine 10.000er Lizenz.

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