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24-Port-PoE-Gigabit-Switch von TP-Link Switch mit Stromversorgung auf 24 Ports

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Jetstream-Gigabit-Switch TL-SG3424P von TP-Link versorgt mit bis zu 30 Watt pro Port PoE-fähige Endgeräte. Die PoE-Funktion lässt sich zeitlich steuern, um Energie zu sparen oder die Sicherheit zu erhöhen.

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Der TL-SG3424P ist ein 24-Port-Managed-PoE-Switch mit vier Combo-SFP-Ports und einer Bandbreite von 48 GBit/s.
Der TL-SG3424P ist ein 24-Port-Managed-PoE-Switch mit vier Combo-SFP-Ports und einer Bandbreite von 48 GBit/s.

Der TL-SG3424P bietet auf 24 Ports zusätzlich zum Gigabit-Ethernet eine Stromversorgung nach IEEE-802.3at/af-Standard. TP-Link hat den Switch außerdem mit vier Combo-100/1000-MBit/s-SFP-Slots und einem Konsolenport ausgestattet. Insgesamt soll die interne Stromversorgung des Geräts, das im Rack eine Höheneinheit beansprucht, bis zu 320 Watt bereitstellen können, pro Port sogar maximal 30 Watt. Die PoE-Funktion bietet die Möglichkeit, den Energieverbrauch von angeschlossenen Endgeräten zu senken, Access Points nachts automatisch außer Betrieb zu nehmen, um die Sicherheit zu verbessern oder IP-Kameras nur zu bestimmten Zeiten zu aktivieren.

Sicherheitsausstattung

Gegen Attacken aus dem Internet wie Broadcast Storms, DoS-Angriffe (DoS, Denial of Service) oder ARP-Angriffe (ARP, Address Resolution Protocol) ist der Switch mit Funktionen wie IP-MAC-PORT-VID Binding, Port Security, Storm Control und DHCPSnooping ausgestattet. Administratoren können typische, bereits voreingestellte Abwehrmechanismen auswählen. Den Zugriff auf vertrauliche Ressourcen regeln Zugriffskontrolllisten (L2/L3/L4-ACL): Pakete werden in Abhängigkeit von Quell- und Ziel-MAC-/IP-Adresse, TCP-/UDP-Ports und VLAN ID abgelehnt. Der Switch unterstützt 802.1x-Authentifizierung und RADIUS. Über ein Gäste-LAN können Clients ohne 802.1x-Authentifizierung Zugang zu definierten Netzwerkressourcen erhalten.

Layer-2-Funktionen

Der Switch verfügt über Layer-2-Funktionen wie VLAN Tagging. Bandbreitenbündelung (Link Aggregation) soll dafür sorgen, dass alle Teilnehmer im Netz gleichzeitig mit dem maximalen Datendurchsatz versorgt werden. Mit Portspiegelung kann der IT-Administrator selektiv den ein- und ausgehenden Datenverkehr überwachen. Zu den weiteren Funktionen zählen die Datenflusssteuerung auf Protokollebene sowie die Kabeldiagnose. Dank Loop Back Detection werden Schleifen im Netzwerk erkannt und deren Ausbreitung eingedämmt. Das Internet-Group-Management-Protokoll (IGMP) soll sicherstellen, dass die Switches Multicast-Streams nur an die gewünschten Empfänger weiterleiten. Nicht autorisierter Zugriff wird per IGMP-Drosselung und -Filterung verhindert.

Managementfunktionen

Der Switch lässt sich über eine webbasierende Benutzeroberfläche oder per Eingabe in eine Befehlszeile (Command Line Interface, CLI) konfigurieren und verwalten. SSL (Secure Sockets Layer)- und SSH (Secure Shell)-Protokoll-Verschlüsselung sollen den Datenverkehr sichern. Der TL-SG3424P unterstützt SNMP (v1/2/3) und RMON. So lassen sich Statusinformationen abfragen. Beim Auftreten ungewöhnlicher Vorkommnisse werden SNMP-Traps ausgelöst. Das integrierte NDP/NDTP-Protokoll ermöglicht es, den Switch mittels IP-Clustering durch einen zentralen Commander-Switch zu verwalten.

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