Datacenter-Neu und Umbau in Zürich

Stadt Zürich stattet Rechenzentrum mit 10.000 Glasfaser-Links aus

| Autor / Redakteur: Stadt Zürich/Dätwyler / Ulrike Ostler

Entwurf für das neue Rechenzentrum der Stadt Zürich
Entwurf für das neue Rechenzentrum der Stadt Zürich (Bild: Stadt Zürich)

Die Stadt Zürich hat ihr Rechenzentrum um- und ein zweites neu gebaut. Nun nutzt sie deren Abwärme zum Heizen. In Kablen gemessen, bedeuten die Datacenter rund 10.000 Glasfaser- und 4.200 Kupfer-Links. Zum Einsatz kommen Verkabelungssysteme von Dätwyler.

Die Organisation und Informatik der Stadt Zürich (OIZ) ist „das elektronische Nervenzentrum der Stadtverwaltung“, heißt es auf der Website der Stadt Zürich. Am 27. September 2009 hatten die Bürger zugestimmt, dass die vielen Server-Räume, die zuvor dezentral in verschiedenen Dienstabteilungen an über 100 Standorten in Zürich betrieben wurden, an zwei Standorten vereinigt werden.

Dazu gehörte, dass mit Hilfe eines Objektkredits und Übertragung aus dem Finanz- ins Verwaltungsvermögen von insgesamt 139,355 Millionen Franken an der Albisriederstrasse 245 den neuen Hauptstandort der OIZ einzurichten. Die Stadt erwarb 2008 die Gebäude von der Siemens Schweiz AG.

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Außerdem wurden zwei bestehende Gebäude für die Bedürfnisse der OIZ umgebaut und ein neuer Zwischenbau erstellt. „Ein ökologisch hochstehendes Green-Data-Center“ sollte entstehen. Tatsächllich wird die Abwärme der Server für die umweltfreundliche Heizung der Gebäude und zur Warmwasseraufbereitung genutzt.

Die Räume

Energie-Optimierung (Software-, Hardware-, Infrastruktur-Design) und der Aufbau eines Energiekreislaufs, bei dem die Abwärme in Arbeitsprozesse zurückgeführt wird, machen das neue Rechenzentrum zum zertifizierten “Green Data Center“.

Das Gebäude, in dem das Rechenzentrum realisiert ist, weist eine Nutzfläche von 5.330 Quadratmetern aus. Auf drei Geschossen befinden sich System- und Server-Räume.

Im neuen Zwischenbau, dem Verbindungstrakt zwischen Rechenzentrum und Bürogebäude, sind Schulungs- und Seminarräume, sowie die IT-Lehrwerkstatt untergebracht. Der öffentliche Bereich im Erdgeschoss ist mit Empfangs- und Sicherheitsloge, Foyer und einer Selbstbedienungs-Cafeteria mit teilweise gedecktem Außensitzplatz ausgestattet. Das viergeschossige Gebäude ist für Büroarbeitsplätze des OIZ umgebaut worden.

Inhalt des Artikels:

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  • Seite 2: Die Verkabelung

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