Mobile-Menu

15 Schulen auf flexibler Plattform und per Richtfunk vernetzt

Stadt Heinsberg: Alle Schulen am Netz

Seite: 2/4

Anbieter zum Thema

Modern, virtuell, zentral

Mit der neuen Schullösung wollte man in Heinsberg keine Kompromisse eingehen und stellte daher hohe Anforderungen an die Anbieter. Von den Schulen und dem Schulträger wurde eine sehr moderne, komplett virtualisierte und zentralisierte Infrastruktur präferiert. „Gerade im Hinblick auf die Wartung durch einen externen Dienstleister macht eine zentralisierte Infrastruktur Sinn“, so Beckers. „Zudem gibt uns das die Möglichkeit Strom sparende Thin Clients einzusetzen.“

Im Rahmen einer Ausschreibung wurden die Ziele formuliert, die mit der neuen Lösung erreicht werden sollten. Dabei wurden auch die Wünsche der Schulen berücksichtigt, sodass ein Pflichtenheft mit zwingenden Forderungen und einigen „Nice-to-Have“-Funktionen entstand. Zu den Mindestanforderungen zählten das Steuern und Spiegeln von Schüler-Arbeitsplätzen, die Reglementierung des Internetzugangs sowie eine einfache Handhabung für Lehrer und Schüler.

Dieses Pflichtenheft wurde nach einer Sondierung des Marktes hinsichtlich der gestellten Anforderungen unter anderem der H+H Software GmbH zugesendet. H+H ist Hersteller der H+H Schulbox, einer Komplettlösung für Schulen, die unter anderem eine pädagogische Oberfläche enthält und für die sich die Stadt Heinsberg auf Empfehlung von Regio IT letztlich entschieden hat. Der Aachener IT-Dienstleister ist seit vielen Jahren auf das Thema EDV in Schulen spezialisiert und hat Lösungen verschiedenster Anbieter im Portfolio.

„Da in Heinsberg sowohl Windows XP als auch Windows 7 genutzt werden sollen, haben wir die H+H Schulbox empfohlen, da diese Lösung am besten in Mischumgebungen funktioniert“, erläutert Mario Velte, Projektleiter Schulen bei Regio IT. „Hinzu kommt, dass es mit der H+H Schulbox eine speziell für virtualisierte Umgebungen optimierte Version gibt“, ergänzt er.

H+H Schulbox: Plattform-flexibel und virtualisierbar

Um die Administration und den Stromverbrauch der Gesamtlösung möglichst gering zu halten, entschied man sich gemeinsam für eine vollständige Virtualisierung des gesamten Schulprojekts. Aufgrund guter Erfahrungen sollte dies mithilfe von VMware View geschehen. Als Endgeräte sollten Thin Clients vom Aachener Hersteller Rangee zum Einsatz kommen. „Rangee entwickelt Hard- und Software in Deutschland und reagiert bei Support-Anfragen schnell und zuverlässig“, spricht Mario Velte aus Erfahrung. „Die räumliche Nähe macht die Zusammenarbeit sehr einfach.“

Thin Clients kommen im Gegensatz zu vollwertigen PCs mit einem rudimentären Betriebssystem und ganz ohne bewegliche Teile wie Festplatten und Lüfter aus. Das reduziert die Ausfallrate enorm. Zudem können Thin Clients bis zu acht Jahre lang eingesetzt werden, ohne an ihre Leistungsgrenzen zu stoßen, da die Rechenarbeit von zentralen Servern erbracht wird. Damit schlagen Thin Clients jeden PC bei der Betrachtung der Gesamtbetriebskosten.

Wie die zentralen Server angebunden werden, lesen Sie auf der nächsten Seite.

(ID:35580490)