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Mit Openscape Video bringt Siemens Videokonferenzen auch zum Arbeitsplatz Siemens vermarktet eine eigene High-Definition Videokonferenzlösung

| Redakteur: Ulrike Ostler

„Openscape Video“ ist das erste Unified-Videoconferencing-System von Siemens, welches HD-Video-, PC-Video- und Sprachteilnehmer, Präsenz-Management und Funktionen für die Zusammenarbeit (Collaboration) in einer Unified-Communications-Umgebung integriert. In der Arbeitsplatzkonfiguration „VDH 100“ kostet das System rund 6500 Euro.

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„Openscape VHD 100“ ist ein HD-Videokonferenz-Endpunkt für Schreibtischarbeitsplätze und kleinere Konferenzräume.
„Openscape VHD 100“ ist ein HD-Videokonferenz-Endpunkt für Schreibtischarbeitsplätze und kleinere Konferenzräume.
( Archiv: Vogel Business Media )

Openscape Video ist Teil der Software-Infrastruktur für sämtliche Kommunikationsanwendungen in Unternehmen, die Siemens Enterprise Communications erstmals unter der Bezeichnung „Openscape Unified CommunicationsServer“ auf der CeBIT 2008 vorgestellt hat. Wird Openscape Video auf dieser Grundlage implementiert, kommunizieren alle Mitarbeiter eines Unternehmens über dieselbe SIP-basierte (SIP = Session Initiation Protocol) Kommunikations- und Collaboration-Infrastruktur.

Damit ist sie auch das Fundament für ein Unified Videoconferencing aus dem hause Siemens Enterprise Communications. Die Videokommunikation steht nicht nur in wenigen Konferenzräumen zur Verfügung, sondern kann auch am Arbeitsplatz-PC genutzt werden. Audioteilnehmer können sich sogar unterwegs über ihr (Mobil-)Telefon einwählen.

Ein Netzwerk, viele Endpunkte: Gemäß dem SIP-Standard werden alle Sprach- und Video-Endpunkte in einem gemeinsamen Nummerierungssystem registriert. Die Signalisierung erfolgt beim Aufbau einer Konferenzverbindung über die Openscape-Voice-Software-Telefonanlage, die eine Medienverbindung zwischen den teilnehmenden Endpunkten hergestellt. (Archiv: Vogel Business Media)

Die Video- und Sprachendgeräte nutzen zudem dieselben Verzeichnisse und Rufnummernpläne. Außerdem stellt der Openscape UC Server Präsenzinformationen bereit. Dadurch sehen die Nutzer zum Beispiel auf der Client-Anwendung ihres PCs anhand von Icons, welche Kollegen für die Teilnahme zur Verfügung stehen, und können mit wenigen Mausklicks eine Videokonferenz aufbauen.

Das gehört dazu

Das OpenScape-Video-Portfolio besteht aus drei HD-Systemen sowie einer Client-Anwendung für den PC. Das HD-System VHD 600 beinhaltet eine HD-Kamera, ein Konferenztelefon mit einer Audioqualität von CDs und einen Codec, der bis zu sechs Standorte in einem Videokonferenzanruf zusammenschalten kann.

Als Komponente für die Komprimierung und Dekomprimierung von Audio- und Videosignalen sorgt er für die optimale Anpassung an die jeweils verfügbare Bandbreite. Die Teilnehmer erhalten damit immer die bestmögliche Bildqualität.

Eine Lösung für vier Standorte ist das System „VDH 400“. Als Punkt-zu-Punkt-Lösung für Gespräche zwischen zwei Teilnehmern hingegen dient „VHD 100“ zum Einsatz. Die Nutzer von VDH 100 können sich auch in Mehrpunkt-Videokonferenzen einwählen, die auf VHD 400, VHD 600 oder einer Videoplattform eines dritten Herstellers laufen.

Der Openscape UC Application Desktop Client ist eine Unified-Communications-Software, die unter anderem Videokonferenzen mit PCs beziehungsweise Laptops und handelsüblichen Web-Kameras unterstützt.

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