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Gigabit-Ethernet-Konnektivität für Entfernungen von bis zu zwei Kilometern SFP-Modul erweitert Reichweite von Multimode-Glasfasern

Redakteur: Martin Hensel

Allied Telesis stellt das neue SFP-Modul AT-SPEX vor. Es ermöglicht Firmen Gigabit-Ethernet-Konnektivität über Distanzen von bis zu zwei Kilometern, ohne dass dazu die vorhandene Verkabelung ersetzt werden muss. Ein Umstieg von Multimode- auf Singlemode-Glasfasern wird damit unnötig.

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Der Hersteller von Ethernet/IP-Zugangslösungen Allied Telesis erweitert sein Produktportfolio um das SFP-Modul (Small Form-Factor Pluggable) AT-SPEX. Es dient zur Erweiterung der Reichweite von Gigabit-Multimode-Glasfasernetzen auf bis zu zwei Kilometer, ohne dass dazu die bestehende Verkabelung ausgetauscht werden muss. Dies ist besonders für Firmen interessant, die Multimode-Glasfasern mit einer Gigabit-Reichweite von maximal 220 Metern im Einsatz haben.

Ein Ausbau des Netzwerks auf Gigabit-Ethernet erfordert normalerweise den Austausch von Multimode- und den Einsatz von Singlemode-Glasfasern. Neben einer zusätzlichen Investition ist dies für Firmen meist auch mit einem längeren Ausfall des Netzwerks verbunden. Hier setzt AT-SPEX an: Es lässt sich in standardmäßige SFP-Ports von Netzwerkkomponenten einstecken und ist zu den meisten Fast-Ethernet- und Gigabit-Switches kompatibel.

„In der Vergangenheit hat eine Multimode-Kabelinfrastruktur für die meisten Unternehmen ausgereicht. Im Hinblick auf die Forderung nach einem schnellen Internet reicht dieser Ansatz jedoch nicht mehr für die benötigte hohe Bandbreite aus“, erläutert Melvyn Wray, Senior Vice President of Product Marketing von Allied Telesis, die Hintergründe.

Wann und zu welchem Preis das Gerät auf den Markt kommt, gab der Hersteller noch nicht bekannt.

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