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Im IP-Insider-Test: NetOp Remote Control

Schneller und intuitiv bedienbarer Fernzugriff schlank und kompakt umgesetzt

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NetOp Remote Control im Praxistest

Zum Einleiten der Kommunikation müssen beide Partner das jeweils für sie bestimmte Softwaremodul starten. Das Gastmodul präsentiert sich in einem modernen Design. NetOp teilt dessen Optionen in die Rubriken Telefonbuch, Verbindungen, Verlauf, Hilfeanforderung, Aufzeichnung, Skript und Bestand ein. Will der Gast eine Verbindung mit dem Host aufbauen, so muss er lediglich bestimmen, wie diese Verbindung zustande kommen soll und den Verbindungsknopf drücken

Für die Kommunikation stehen mehrere unterschiedliche Protokolle zur Verfügung. In der Liste finden sich beispielsweise NetBIOS, http, TCP/IP oder IPX. Aber auch etwas ausgefallenere Kommunikationswege wie etwa Infrarot oder ISDN (CAPI) sind möglich. Beim Aufbau der Verbindung wird das, bei der Konfiguration hinter legte Passwort, abgefragt. Dieses schützt die Session zwischen den Beteiligten. Der Verbindungsaufbau ging im Test sehr flott von der Hand.

Nach dem Aufbau der Verbindung öffnet sich die Verwaltungskonsole. An ihrem oberen Rand zeigen die Icons die Funktionen auf. Hierunter finden sich die Fernsteuerung, die beiden Chat-Möglichkeiten (Text und Video), die Funktion des Dateitransfers, eine Fernverwaltung, der Zugriff auf die Registry, Funktionen zum Ausführen von Programmen oder Befehlen und manches mehr. Die Anwendung dieser Funktionen ist selbsterklärend.

Der versierte Benutzer, der Tools dieser Art kennt, wird damit sicher keine Probleme haben. Die Arbeit mit dem Tool geht flott von der Hand. Im LAN zeigten sich kaum erkennbare Verzögerung zwischen Host und Gast. Auch das das Surfen im Internet über den Fernzugriff ist ohne Einschränkungen möglich. Hierbei empfängt der Host die Webseite und muss die Inhalte sogleich wieder zum Gast reflektieren.

Der Dateitransfer ist sehr einfach über Drag-und-Drop zu bewerkstelligen. Um Bandbreite zu sparen, wird die Übertragung komprimiert; es stehen unterschiedliche Komprimierungsstufen zur Verfügung. Hilfreich mag auch das Auditing sein. Es enthält zahlreiche Informationen zu den Verbindungen.

Um Arbeiten am Host durchzuführen, die durch einen Benutzer nicht eingesehen werden sollen, kann der Gast den Bildschirm des Hosts sperren.

Fazit:

NetOp Remote Control ist klein, schnell zu konfigurieren und in Betrieb zu nehmen sowie mit seinem auf das Wesentliche beschränkten Funktionsumfang sehr schlank. Die Bedienung ist intuitiv und wird nach einer kurzen Eingewöhnung keinerlei Probleme bereiten. Im Test konnten wechselseitige Zugriffe schnell und stabil durchgeführt werden.

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