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Die Architektur der Software
Der Fernzugriff erfolgt immer zwischen zwei Systemen. NetOp bezeichnet diese als Gast-System und als Host-System. Der Gast greift dabei auf den Host (den Wirt) zu. Wird NetOp für den Benutzersupport eingerichtet so benötigen folglich die Anwender-Systeme das Host-Modul. Welchen Zweck letztendlich die Hostsysteme erfüllen, spielt für NetOp keine Rolle. Es kann sich um einen Benutzerdesktop oder einen entfernten Server handeln. Eingeschlossen dabei ist auch der Zugriff eines Anwenders vom Home-Office auf seinen Arbeitsrechner im Unternehmen. Der Zugriff wird in der Regel über das Unternehmens-LAN oder das Internet abgewickelt. Daneben ist aber auch die Kommunikation via seriellem Kabel oder Modem möglich.
Setup und Inbetriebnahme
Für diesen Test luden wir uns die aktuelle Version von der Webseite des hiesigen Anbieters. NetOp Remote Control ist in verschiedenen Ausführungen für nahezu alle Windows-Versionen verfügbar. Dies reicht von Windows 98, über ME, NT, 2000, XP und 2003 bis hin zu Vista und Windows Server 2008. Dabei werden sowohl 32 Bit-Rechner als auch 64 Bit-Systeme unterstützt.
Im Test verwendeten wir für den Gast und den Host jeweils die Variante für Windows XP 32 Bit. Dabei erhält man zwei Windows Installer Dateien (MSI) mit knapp 16 und 10 MByte – NetOp ist somit also recht klein, damit schnell geladen und verteilt.
Dies gilt auch für das eigentliche Setup. Es ist einfach, in weniger als fünf Minuten durchlaufen und birgt keine Überraschungen. Jedes der Module verlangt beim Setup nach einer eigenen Seriennummer, die man sich vorher beschaffen sollte. Anschließend wird ein Konfigurations-Assistent gestartet, der beim Einrichten des Systems hilft. Aber auch hierbei ist nicht viel zu bestimmen. Zu den wenigen Konfigurationsparametern gehören jene zur Geschwindigkeit der Verbindung, ein Passwort für den Schutz der Kommunikation und die Entscheidung, ob der Host die NetOp-Software beim Start von Windows bereits laden soll.
Ferner will das Tool an dieser Stelle wissen, ob der Zugriff direkt oder über einen Dritten erfolgen soll. Der „Dritte“ ist ein weiteres Modul von NetOp, das so genannte WebConnect. Mittels WebConnect kann beispielsweise eine sichere Verbindung über das Internet aufgebaut werden. WebConnect übernimmt dabei die Vermittlerrolle. Es ermöglicht auch eine Verbindung zu einem anderen Rechner über Firewall-Grenzen hinweg.
weiter mit: NetOp Remote Control im Praxistest
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