Wie KMUs die digitale Transformation meistern

Optimales WLAN auch für kleinere Betriebe

| Autor / Redakteur: Michael Frey / Andreas Donner

Das drahtlose Netzwerk gehört längst auch bei kleinen Betrieben zur Grundausstattung.
Das drahtlose Netzwerk gehört längst auch bei kleinen Betrieben zur Grundausstattung. (Bild: © zinaidasopina112 - stock.adobe.com)

Die digitale Transformation hat auch viel mit den zugrundeliegenden Netzwerken zu tun, denn ohne ein funktionierendes WLAN kann heute kein Betrieb mehr eine Digitalisierungs-Strategie erfolgreich umsetzen. Und genau dieses WLAN bereitet speziell kleinen Unternehmen viele Probleme – doch das muss nicht sein!

Mittelständische Unternehmen sind der Kern der europäischen Wirtschaft. Doch obwohl sie etwa 95 Prozent aller Unternehmen in der EU ausmachen und einen Großteil der europäischen Arbeitnehmer beschäftigen, laufen sie Gefahr, beim Thema digitale Transformation den Anschluss zu verpassen. Denn viele kämpfen mit der Grundvoraussetzung für Digitalisierung: der Konnektivität. Nur durch sie kann die Produktivität der Mitarbeiter und die Kundenzufriedenheit erhöht werden, was direkte Auswirkungen auf eine Steigerung des Umsatzes hat und eine Vielzahl an gewinnbringenden Vorteilen und Chancen eröffnet.

Im Zentrum dieser großen Herausforderung, Geschäftsmodelle zu verändern, steht oft eine einfache WLAN-Verbindung. Davon sind Mitarbeiter, die ihre Arbeitsgeräte mit dem Netzwerk verbinden möchten, genauso betroffen wie Cafés, die datenhungrige Always-on-Kunden anlocken möchten oder Reisebüros und Immobilienmakler, die Einblicke in den Status des Kaufprozesses erhalten wollen.

Größere Unternehmen beschäftigen oft interne Netzwerk- und IT-Mitarbeiter, die sich auf die sorgfältige Installation von Netzwerken konzentrieren und täglich Fehler beheben können. Sie haben die Zeit, nach den besten Möglichkeiten zu suchen. Diese Option haben kleinere Unternehmen schlichtweg nicht.

Scherzhaft heißt es oft, dass es dem Büroleiter, dem Empfangspersonal oder den neuen Mitarbeitern obliegt, sich um auftretende Probleme zu kümmern. Diese Aufgabe wird oft noch schwieriger, wenn ein Unternehmen mehrere Zweigstellen oder Geschäfte betreibt. Die Inhaber sind sich des Problems zwar bewusst, allerdings ist es schwierig, es zu lösen, wenn gleichzeitig ein Unternehmen zu führen und zu erweitern ist und Mitarbeiter zu unterstützen und Kunden zufriedenzustellen sind.

Dennoch muss das keine unlösbare Aufgabe sein: Es wird Zeit, dass kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) ihre Netzwerke im Hinblick auf die digitale Transformation auf Vordermann bringen.

Das Rückgrat der digitalen Transformation

Abgesehen von den Herausforderungen der digitalen Transformation, sind die Inhaber von kleinen und mittelständischen Unternehmen sich ihrer Vorteile durchaus bewusst: Sie sind oftmals agiler, kreativer und passionierter als ihre größeren Konkurrenten. Das erlaubt ihnen, große Ideen zu verfolgen und deren Potential zu sehen.

Drahtlose Netzwerke sind der Schlüssel dazu. Zum einen können sie dazu beitragen, mehr Kunden in die Geschäfte zu bringen. Zum anderen können sie bspw. die Zufriedenheit bei Hotelgästen steigern und damit auf Bewertungsportalen sehr gut abzuschneiden. Darüber hinaus wird Mitarbeitern der Zugang zu allen benötigten Informationen ermöglicht. Egal, was die Zukunft für Europa bereithält, WLAN ist die Lösung, um KMUs bei der digitalen Transformation zu helfen.

Trotz des rasanten Tempos des Technologie-Fortschritts in den vergangenen Jahren, ist die WLAN-Technik anpassungsfähig geblieben und in der Lage, sich mit den Technologien um sie herum weiter zu entwickeln, sodass kleine Unternehmen jetzt sicher investieren können – wissend, dass ihr System und damit auch ihr Business zukunftssicher aufgestellt sind. Anstatt als eigenständige Technologie gesehen zu werden, ist WLAN ein Tool, um Netzwerke, Mentoring, Management, Vertrieb, HR, Marketing, internationale Entwicklung und Wachstum zu fördern.

Sorgen rund ums WLAN

Die Investition in ein WLAN-Netzwerk ist üblich. Jedes kleine und mittelständische Unternehmen wird eine Vielzahl an WLAN-Verbindungen und -Geräten haben. Aber das ist noch nicht alles. Das laufende Management, die Fehlersuche und die Berücksichtigung der Gesamtkosten für den Betrieb eines Netzwerks können sich auch bei WLAN schnell summieren. Das gilt insbesondere für das Gastgewerbe, wo ein Netzwerk zwar nicht geschäftskritisch ist (ein Hotel funktioniert auch ohne WLAN für Gäste), aber ein schlechtes Netzwerk wird schnell zu einer Reihe von Beschwerden führen.

Unternehmen stehen deshalb vor vier Herausforderungen: Sie müssen eine hervorragende WLAN-Leistung bieten. Sie müssen darüber hinaus die Gesamtbetriebskosten minimieren, ein einfach zu verwaltendes System betreiben und in eine Lösung investieren, die mit den wachsenden Anforderungen Schritt hält.

Hervorragende WLAN-Leistung kommt von einer hochwertigen Infrastruktur, die Gäste und Mitarbeiter unabhängig von der physischen Umgebung verbinden kann. Die Kostenminimierung ergibt sich dabei aus der Wahl von Lösungen, die hohe Leistung bei geringstem Geräteeinsatz bieten können. Vereinfachtes Management benötigt eine Lösung, die versteht, wie KMUs arbeiten und die nicht das technische Know-how eines ganzen engagierten IT-Teams erfordert. Der Investitionsschutz erfordert eine WLAN-Ausstattung, die nicht jedes Mal geändert werden muss, wenn das Unternehmen wächst, man eine neue Filiale eröffnet oder sich die Geschäftsabläufe ändern.

Der Trick für KMUs besteht darin, ein System zu finden, das all diese Punkte berücksichtigt.

Mehr als ein Speicherort – Die Cloud für Geschäftsprozesse nutzen

Die Cloud wird zwar oft als bloßer Datenspeicher angesehen, kann aber noch viel mehr. Das Konzept der Cloud ist einfach: Im Grunde bedeutet es nur, dass man über die Cloud auf verschiedene Informationen zugreifen kann, seien es Dokumente, Anwendungen oder mehr. Intelligente KMUs sind in einer sehr guten Position, die Vorteile der Cloud sind vielfältig und bedeuten bei weitem mehr als die bloße Speicherung von Daten.

Man kann über die Cloud auch sein Unternehmensnetzwerk von überall auf der Welt betreiben, alles unter Kontrolle halten und Probleme mit einem System erkennen, welches von jedem beliebigen Ort der Welt aus online überwacht werden kann. Natürlich können selbst viele kleine und mittelständische Unternehmen, während sie noch von der globalen Expansion träumen und bislang nur wenige regionale Büros betreiben, bereits davon profitieren.

Jedes Mal, wenn in einem Netzwerk etwas nicht funktioniert, entstehen Reparaturkosten. Wenn man eine Cloud zur Verwaltung eines Netzwerks verwendet, wird der Prozess, alles wieder in Betrieb zu nehmen, wesentlich effizienter. Die Person, die für das WLAN verantwortlich ist, muss nicht mehr vor Ort erscheinen, um den Netzwerkstatus in verschiedenen Büros zu überprüfen, sondern könnte dies sogar vom Telefon aus tun.

Michael Frey.
Michael Frey. (Bild: Ruckus Networks)

WLAN als Wachstumsförderer, nicht als Barriere

Die Geschäftsleitung, Mitarbeiter und Kunden müssen verbunden bleiben. Daran führt kein Weg vorbei. Es gibt heute jedoch Möglichkeiten, die Konnektivität, die für das Unternehmenswachstum benötigt wird, einfacher denn je bereitzustellen.

KMUs stehen im Mittelpunkt des europäischen Wachstums, sie haben die Tools für die Konnektivität zur Hand, um ihre Geschäfte zu verändern und als Unternehmen besser denn je zu agieren. Jetzt ist es an der Zeit, all diese Möglichkeiten wahrzunehmen.

Über den Autor

Michael Frey ist Regional Sales Director CEE/CIS/RUSSIA bei Ruckus Networks.

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