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Allied Telesis AT-2716POE/FXSC-001 macht RJ45 fit für FTTD NIC koppelt Kupfer mit Glasfaser

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Allied Telesis will Ethernet-VoIP-Telefone sicher ins Glasfasernetz bringen – mit einer AT-2716POE/FXSC-001 genannten PC-Steckarte, die PoE- und Glasfaser-Ports auf einer Platine vereint.

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Die PCI-2.0-kompatible Steckkarte unterstützt IPv6, VLANs sowie Link Aggregation.
Die PCI-2.0-kompatible Steckkarte unterstützt IPv6, VLANs sowie Link Aggregation.
(Bild: Allied Telesis )

Netzwerkausrüster Allied Telesis hat eine Netzwerkkarte vorgestellt, mit der sich kupfergebundene VoIP-Telefone, WLAN-Hotsports oder Überwachungskameras mit FTTD-Netzen (Fiber to the Desk) verbinden lassen. Die für Desktop-Rechner gedachte Steckkarte bietet hierfür Power-over-Ethernet-Port (PoE, RJ45) und Glasfaserschnittstellen (SC Connector).

Mit der Lösung will der Anbieter eine Alternative zu Medienkonvertern bieten, denn darauf basierende Infrastrukturen bänden pro Arbeitsplatz doppelt soviele Glasfaser-Switch-Ports. Zudem entfielen Kosten und Verwaltungsaufwand für die Medienkonverter sowie separate Netzwerke zur Aufteilung des Traffics.

Im Vergleich zu klassischen Kupferleitungen böte eine Glasfaserverkabelung generell eine höhere Sicherheit: Equipment und Know-how seien für Datendiebe schwerer zugänglich – meint Allied Telesis und schließt auf weniger wahrscheinliche Snooping-Attacken.

Die PCI-2.0-kompatible Steckkarte unterstützt IPv6, VLANs sowie Link Aggregation. Den Strom für PoE bezieht das System per SATA-Anschluss.

Die Netzwerkkarte läuft unter Windows XP (32 Bit) sowie Vista (32/64 Bit) und Windows 7 (32/64 Bit). Weitere technische Details verrät Allied Telesis in einem Datenblatt. Als Preis pro Network Interface Controller (NIC) AT-2716POE/FXSC-001 nennt der Hersteller 398 US-Dollar.

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