Box weitet o2-Netz auf Fertigungshallen, Tiefgaragen &Co. aus Mobilfunkempfang unabhängig von baulichen Gegebenheiten

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Signal Box von o2 baut eine Mobilfunkzelle auf, mit der Geschäftskunden des Anbieters Telefónica UMTS auch dort nutzen können, wo die Empfangsqualität wegen baulicher Gegebenheiten nicht optimal ist.

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Mit der Signal Box M können bis zu 16 Telefongespräche, mit der kleineren Signal Box S bis zu vier Telefonate parallel geführt werden.
Mit der Signal Box M können bis zu 16 Telefongespräche, mit der kleineren Signal Box S bis zu vier Telefonate parallel geführt werden.
(Bild: Telefónica)

Die Signal Box von o2 baut eine kleine UMTS-Mobilfunkzelle (eine so genannte Femtozelle) auf, die Schwächen in der Versorgung von Gebäuden, die beispielsweise von Stahlträgern, dicken Wänden oder metallbeschichteten Thermofenstern verursacht werden, ausgleichen soll.

Das Gerät wird über ein LAN-Kabel mit einem DSL-Anschluss verbunden und über ein Netzkabel mit Strom versorgt. Telefónica zufolge konfiguriert sich die Signal Box von o2 nach Installation und Registrierung automatisch.

Die Signal Box ist in das o2-Mobilfunknetz integriert. Dies soll sicherstellen, dass beispielsweise mobile Telefonate nicht abreißen, wenn der Sendebereich verlassen wird und die Signal Box den Anruf an eine o2-Basisstation außerhalb des Gebäudes übergibt. Auch bei der Fahrt aus einer Garage zu einem Außentermin soll die Verbindung so stabil bleiben.

Die Signal Box S für bis zu vier parallel geführte Telefonate kostet netto 149,99 Euro. Die größere Signal Box M, mit der bis zu 16 Telefongespräche gleichzeitig geführt werden können, wird zum Nettopreis von 599,99 Euro angeboten. Monatliche Gebühren oder Mindestumsätze werden Telefónica zufolge nicht berechnet.

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