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Netzwerk-Grundlagen – Windows Essential Server Solutions, Teil 3 Microsoft Small Business Server 2008 – Management

Autor / Redakteur: Markus Widl / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

In diesem Teil der Artikelserie zum Thema Windows Essential Server Solutions wirft IP-Insider einen Blick auf die Benutzerverwaltung, das Monitoring, das Management von Ordnerfreigaben und die Verteilung der Windows Updates mit dem Microsoft Small Business Server 2008.

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Der SBS ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner Unternehmen ausgerichtet.
Der SBS ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner Unternehmen ausgerichtet.
( Archiv: Vogel Business Media )

Microsoft hat die zentrale Administrationskonsole des Small Business Servers 2008 (SBS) so konzipiert, dass auch Teilzeitadministratoren mit eingeschränkten IT-Kenntnissen die Basisverwaltung der Netzwerkumgebung vornehmen können. Die Administratoren werden dabei von vielen Assistenten unterstützt. Dies gilt auch für die in diesem Artikel vorgestellten Management-Aufgaben.

Benutzerverwaltung im Small Business Server

Das Anlegen und Verwalten von Benutzerkonten gehört zu den Routineaufgaben des SBS-Administrators. In der Verwaltungskonsole ist hierfür der Bereich „Benutzer und Gruppen“ vorgesehen. Von hier aus wird der Assistent zum Anlegen eines neuen Benutzers aufgerufen. Er fragt neben den üblichen Angaben auch eine Benutzerrolle ab. Diese Rollen sind nicht zu verwechseln mit den üblichen Gruppen, sondern enthalten folgende Konfigurationsoptionen (siehe Abbildung 1):

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  • Verwendung des VPN
  • Kontingente
  • Ordnerumleitung
  • Gruppenmitgliedschaft
  • Zugriff auf Websites

Durch die Zuweisung einer Rolle werden hier angegebenen Beschränkungen für den Benutzer aktiviert. Der SBS liefert bereits einige vorkonfigurierte Rollen mit. Der Administrator kann diese ändern und auch neue Rollen hinzufügen.

Im Benutzer-Bereich werden auch die Kennwortrichtlinien und allgemeine Ordnerumleitungen konfiguriert. Eine nette Idee ist der Ausdruck einer „Erste Schritte“-Seite für neue Benutzer, die eine Anleitung enthält, wie der Computer einer SBS-Umgebung hinzufügt werden kann.

Monitoring von Clients und Servern

Der Bereich „Netzwerk“ auf der Administrationskonsole zeigt eine Liste aller zum Netzwerk gehörenden Server und Computer, sofern diese über die Hinzufügen-Funktion des SBS registriert wurden. Die Liste enthält Angaben zum Geräte-Status (Offline/Online), dem Sicherheits- und Update-Status (aus dem Sicherheitscenter der Clients) sowie sonstige Warnungen. Beim SBS selbst werden außerdem Statusinformationen zur Datensicherung angegeben. Mit einem Blick kann der Administrator hier sehen, auf welchem Gerät etwa noch nicht alle Updates installiert wurden oder ob es gegebenenfalls Probleme mit der Anti-Virus-Software gibt.

Aus der Liste heraus kann ein etwas detaillierterer Bericht über das Gerät angefordert werden. Dieser enthält Angaben zum Benutzerzugriff und eine Liste der installierten und nicht installierten Updates. Auch der direkte Aufbau einer Terminal Services-Sitzung ist vorgesehen. Arbeitet an einem Client ein hilfesuchender Anwender, kann der Administrator eine „Remoteunterstützung“ anbieten. Akzeptiert der Anwender, ist es dem Administrator möglich, den Client fernzusteuern, aber im Gegensatz zu einer herkömmlichen Terminal Services-Sitzung kann der Anwender die Aktionen des Administrators verfolgen. Eine schnelle Hilfestellung ist so häufig möglich, ohne dass der Administrator vor Ort sein muss.

weiter mit: Ordnerfreigaben verwalten

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