Glasklare Verbindungen für mehr Effizienz beim Glasproduzenten f | glass

Meru Networks meistert höchste WLAN-Herausforderungen

31.10.2011 | Autor / Redakteur: Julia Manderbach / Andreas Donner

Der Glashersteller f | glass produziert Flachglas im Floatglas-Verfahren, das speziell beschichtet und gehärtet wird
Der Glashersteller f | glass produziert Flachglas im Floatglas-Verfahren, das speziell beschichtet und gehärtet wird

Um bei seinen enormen Kapazitäten den Überblick zu bewahren, sind beim Glasproduzenten f | glass eine reibungslose interne Kommunikation und ein effizienter Fertigungsprozess unabdingbar. Und damit beide Voraussetzungen weiter verbessert werden können hat sich f | glass für die Einrichtung eines WLAN-Netzwerkes auf Basis von Meru Networks entschieden.

Osterweddingen in der Nähe von Magdeburg: In den Produktionshallen des Glasherstellers f | glass herrscht rege Betriebsamkeit. Das 750 Meter lange Fertigungsband ist gut gefüllt, im 70.000 m² großen Lager werden fertige Glasscheiben eingelagert oder im Logistikbereich verladen. Um bei diesen Kapazitäten den Überblick zu wahren, sind eine reibungslose interne Kommunikation sowie ein effizient zu verwaltender Fertigungsprozess unabdingbar.

Aus diesem Grund hat sich f | glass für die Einrichtung eines WLAN-Netzwerkes entschieden – nach ausführlicher Evaluation auf Basis von Lösungen von Meru Networks. An das Funknetzwerk angeschlossen sind nun eine Telefonieanlage sowie Barcode-Scanner, mit denen die Mitarbeiter das Inventar erfassen und in Echtzeit kontrollieren können.

f | glass – der Flachglas-Produzent

Die f | glass GmbH produziert im Floatglas-Verfahren Flachglas, das speziell beschichtet und gehärtet wird. Darüber hinaus fertigt das Unternehmen eisenarmes Verbundglas für die Weiterverwendung in der Solarenenergie-Industrie sowie der Baubranche.

In den Bereichen Verwaltung, Produktion und Lager sind insgesamt 280 Mitarbeiter beschäftigt. Um unter diesen die Sprach- und Datenkommunikation zwecks höherer Wirtschaftlichkeit in der Produktion zu optimieren, entschloss sich f | glass dazu, eine Wireless-LAN-Infrastruktur zu installieren.

Hier spielte die Kostensenkung eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung, denn via Funknetz sollten zukünftig bestimmte Fertigungs- und Lagerprozesse automatisiert ablaufen und so die Produktion rationalisieren. Darüber hinaus sollte das Funknetz dazu dienen, eine Telefonieanlage einbinden zu können, um die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern an der Produktionsstraße sowie dem Personal im Lager zu optimieren.

Um die Lager- und Bandfertigungsverwaltung in Zukunft einfacher und schneller laufen zu lassen, entschieden sich die Verantwortlichen zudem für die Einführung eines WLAN-basierenden Barcode-Scanning-Systems.

Glas reflektiert – auch Funkwellen

Nach zahlreichen Überlegungen installierte f | glass schließlich ein WLAN-Netzwerk, bei dem jedoch bereits nach kurzer Einsatzzeit massive Störungen auftraten. Denn eine besondere Herausforderung an die Reichweite der Funkverbindungen stellt das Produktionsgut von f | glass dar: Das hochreflektierende Glas führte häufig zu Störungen oder Ausfällen der Verbindung.

Hinzu kamen die ebenfalls per Funk gesteuerten Gabelstapler und Kräne zum Bewegen des Glases, die das reibungslose Funktionieren der Funkumgebung noch weiter verkomplizierten. Die drahtlose Infrastruktur blieb jedoch sehr instabil und konnte nicht entsprechend den Erwartungen und Anforderungen genutzt werden. Die Ausfallsicherheit der Datendienste und der Sprachkommunikation über die Voice-over-WLAN-Verbindung, kurz VoWLAN, ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Mitarbeiter, die über die Verbindung auf dem Firmengelände telefonierten, klagten über Funklöcher und zahlreiche Gesprächsabbrüche.

Neben dieser Problematik erschwerte die Konfiguration der Funkkanäle die Funktionalität des Netzwerkes, da die WLAN-Lösung auf die „typischen“ Kanäle 1, 6 und 11 konfiguriert worden war. Diese wurden jedoch durch die Produktionsmaschinen beeinträchtigt, die auf bestimmten Kanälen im 2,4-GHz-Bereich starke Interferenzen verursachten. Insgesamt waren die Verantwortlichen bei f | glass daher mit dem installierten WLAN-Netzwerk sehr unzufrieden. „Unser riesiges Lager und die umfangreiche Bandfertigung machten es notwendig, für die Verwaltung und die Barcode-Scanner zur Steigerung der Effizienz Voice over WLAN zu implementieren. Das bereits vorhandene WLAN war nicht besonders zuverlässig und für VoWLAN kaum geeignet. Aus diesem Grund benötigten wir ein Upgrade für unsere Lösung“, erklärt Mario Tomiak, Leiter IT bei f | glass.

weiter mit: Channel-Layering schafft Abhilfe

 

Über f | glass

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