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Glasklare Verbindungen für mehr Effizienz beim Glasproduzenten f | glass

Meru Networks meistert höchste WLAN-Herausforderungen

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Channel-Layering schafft Abhilfe

Nach Beratung mit dem Systemintegrator Xenologics Networks & Communications GmbH fiel die Entscheidung schließlich zugunsten des US-amerikanischen WLAN-Experten Meru Networks. Ein von Xenologics durchgeführter Machbarkeitsnachweis bestätigte, dass die Meru-Komponenten den Herausforderungen der komplexen Umgebung von f | glass gewachsen sind.

Dieses Gutachten überzeugte die Entscheider, woraufhin 125 Access Points AP302 sowie – aus Redundanzgründen – zwei WLAN-Controller MC4100 installiert wurden. Die Einführung der Access Points dauerte nur wenige Wochen; die komplette Konfiguration führte Xenologics innerhalb eines Tages durch.

Wichtiger Vorteil: Channel Layering

Ein wichtiges Entscheidungskriterium für die IT-Verantwortlichen von f | glass zugunsten der Meru-Infrastruktur war die virtualisierte WLAN- und Einkanal-Architektur. Um größere Kapazitäten zu schaffen, wird hier eine neue Kanalebene angelegt. Meru nennt dieses Vorgehen „Channel Layering“.

Dadurch müssen keine komplett neuen Kanäle eröffnet werden, wie es beim Mikrozellenansatz notwendig ist. Sollte das jetzige Netzwerk erweitert werden, können per Plug & Play neue Access Points angebracht werden, ohne vorher Ausleuchtungsmessungen vornehmen zu müssen. Für f | glass liegt der Vorteil der Layering-Technologie darin, dass die bekannten Kanäle mit problematischer Verbindung quasi stillgelegt und nicht mehr genutzt werden. Zusätzlich sorgen die Funktionen Air Traffic Control und Airtime Fairness dafür, dass keine Interferenzen auftreten, wie es in der Umgebung bei f | glass zuvor auf manchen Kanälen des 2,4-Ghz-Frequenzspektrums der Fall war.

Air Traffic Control und Airtime Fairness

Bei Air Traffic Control handelt es sich um eine Verkehrssteuerungstechnologie, ausgeführt durch den Meru WLAN-Controller, der den eingesetzten Anwendungen eine definierte Bandbreite zur Verfügung stellt. Dadurch regelt er den Zugriff auf die Übertragungsressourcen und sorgt für minimale Verzögerungsraten. Zudem steuert der Controller via Airtime Fairness die Zeit bzw. die Geschwindigkeit für jeden einzelnen Client.

Dank der Meru-Lösungen waren die IT-Verantwortlichen bei f | glass in der Lage, die Netzabdeckung zu vergrößern und eine zuverlässige Infrastruktur zu realisieren, die unterschiedliche mobile Clients sowie Anwendungen bedient – und das mit weniger als der Hälfte an Access Points wie zuvor.

Mehr Durchblick dank Barcode-Scannern

Zwei spezielle Anwendungen haben die Techniker zusätzlich in das Funknetzwerk integriert: das mobile Barcode-Scanning-System sowie die VoWLAN-Technologie via Handsets, die von insgesamt 50 Mitarbeitern der Produktion eingesetzt werden. Dazu griffen die Planer auf Sprachübertragungslösungen von Meru und Ascom zurück, welche die beiden Hersteller seit Jahren gemeinsam entwickeln. Die Gespräche über die funkbasierenden Handsets verlaufen seitdem störungsfrei und besitzen Festnetzqualität. Zudem beeinträchtigen sie weder den Durchsatz noch die Stabilität der Übertragungen durch die Barcode-Scanner.

Mittels der mobilen Scanner erfassen die Mitarbeiter den Weg der Glasscheiben durch den Produktions-, Lager- und Logistikprozess. Die gescannten Daten werden anschließend über die WLAN-Verbindung an die zentralen Datenbanken des Unternehmens weitergeleitet. Alle Büroangestellten können diese Speicher einsehen und die Informationen für die Rechnungslegung, die Erfassung von Lager- und Produktionsbeständen oder für die Bestellung von Rohstoffen nutzen. Durch die Prozesserfassung in Echtzeit hat f | glass nun eine bessere Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Ressourcen sowie die Lagerauslastung.

Management inklusive

Um das komplette Netzwerk im Auge zu behalten sowie Optimierungspotenzial aufzudecken, nutzt die IT-Abteilung von f | glass die Verwaltungsplattform E(z)RF Network Manager. Er basiert auf der Meru Service Appliance und sorgt für ein vereinfachtes Management des WLAN-Netzes in Echtzeit. Dadurch hat das IT-Personal bei f | glass die Möglichkeit, trotz der extrem schwierigen Firmenumgebung, die sich durch wechselnde Produktions- und Lagermengen ständig verändert, eine zuverlässige Funkinfrastruktur bereitzustellen. E(z)RF unterstützt die Verantwortlichen unter anderem bei der Fehlersuche, sodass etwaige Störungen zeitnah analysiert und behoben werden können. Des Weiteren lassen sich verschiedene Szenarien testen, um im Voraus zu prüfen, ob sie umsetzungstauglich sind.

Fazit

Durch die Etablierung eines virtualisierten WLAN auf Basis der Meru-Lösungen verfügt f | glass nun über eine robuste, funkgesteuerte Infrastruktur, die die aktuellen Anforderungen erfüllt und auch mögliche zukünftige Kapazitätserweiterungen unterstützt. Über die Verbindung werden alle Anwendungen sowie Sprach- und Datendienste einwandfrei und betriebssicher ausgeführt. Dadurch steigert das Unternehmen seine Effizienz und senkt gleichzeitig Kosten; zum einen, indem das aktuelle drahtlose Netzwerk mit weniger Access Points auskommt und zudem besser überwacht werden kann, zum anderen aufgrund der damit optimierten Lagerhaltung und Rohstoffbeschaffung.

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