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Studie von Logitech Wenn es um die Raumplanung geht, wird die IT meist zu spät involviert

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Wer in Deutschland Büros plant, holt die IT selten früh dazu: Nur 20 Prozent beteiligen sie vor Beginn der Raumplanung, ergibt eine Logitech-Studie. Zugleich sind 96 Prozent der Entscheider zuversichtlich, die richtigen Entscheidungen zu treffen, doch nur 47 Prozent haben nach eigenen Angaben ROI-Daten, die Investitionen begründen.

Der erste Raumplan liegt schon auf dem Tisch: Nur 20 Prozent der in Deutschland Befragten beziehen IT- und AV-Teams vor Beginn der Raumplanung ein.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Der erste Raumplan liegt schon auf dem Tisch: Nur 20 Prozent der in Deutschland Befragten beziehen IT- und AV-Teams vor Beginn der Raumplanung ein.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Bei der Planung neuer Büros, Meetingräume oder anderer Arbeitsbereiche sind IT- und AV-Teams in Deutschland selten von Anfang an beteiligt. Nur 20 Prozent der befragten Entscheider geben an, dass diese Teams vor Beginn der Raumplanung eingebunden werden. Bei 42 Prozent geschieht das nach den ersten Raumkonzepten, aber vor dem fertigen Entwurf. Weitere 18 Prozent nennen einen Zeitpunkt, an dem die Pläne weitgehend feststehen, und neun Prozent erst die Installation. Bei zwölf Prozent variiert der Zeitpunkt je nach Projekt.

Die Zahlen stammen aus dem Bericht „The Workplace Equation 2026“, den The Harris Poll im Auftrag von Logitech erstellt hat.

Technische Probleme kosten Zeit

Wenn Audio oder Verbindung in einem Meeting ausfallen, kostet das nach Einschätzung der Befragten Arbeitszeit. Der berichtete Median liegt bei 12,2 Minuten pro Person und Störung; 30 Prozent geben einen Verlust von mindestens 16 Minuten an. Diese Werte gelten für die gesamte Befragung, nicht speziell für Deutschland. Sie beruhen auf Angaben der Entscheider und wurden nicht an Meeting-Systemen gemessen.

The Harris Poll befragte vom 13. Mai bis 4. Juni 2026 online insgesamt 1.700 Entscheider aus elf Ländern, darunter 200 in Deutschland. Sie arbeiten in Unternehmen mit mindestens 500 Beschäftigten. Die Antworten wurden nicht gewichtet. Aus den Zahlen lässt sich nicht ableiten, ob die späte Beteiligung der IT die gemeldeten Meeting-Probleme verursacht.

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