Suchen

Switches für das Management konvergierter Dienste Layer-2-Fast-Ethernet-Switches mit IPv6-Unterstützung

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Edge-Core Networks bietet den ES3528MV2, einen 24-Port-10/100-MBit/s-Fast-Ethernet-Layer-2-Switch mit 4-Gigabit-Combo-Ports (RJ-45/SFP) in zwei Varianten an: Ein Modell wird mit Wechselstrom (AC), das andere mit Gleichstrom (DC) versorgt.

Firma zum Thema

Der Edge-Core-Networks-Switch ES3528MV2 ist als Wechselstrom- und als Gleichstromvariante verfügbar.
Der Edge-Core-Networks-Switch ES3528MV2 ist als Wechselstrom- und als Gleichstromvariante verfügbar.

Die Switches ES3528MV2 und ES3528MV2-DC sollen es Service Providern und Carriern ermöglichen, konvergierte Dienste wie Sprache, Video und Datenübertragung kontrolliert über Ethernet- und IP-Netzwerke anzubieten.

Sie bieten Carrier-Funktionen wie flexible Dienstgüte (Quality of Service), OAM zur Überwachung der Datenübertragung sowie die Einsatzmöglichkeit in einem erweiterten Temperaturbereich.

Durch das IP-Clustering lassen sich Edge-Core Networks zufolge bis zu 36 Switches zu einem virtuellen Stack zusammenfassen und mit einer einzigen IP-Adresse verwalten. Beide Switches nutzen die Software-Plattform EdgeCOS, die laut Hersteller kontinuierlich um IPv4- und IPv6-Leistungsmerkmale und -Funktionen erweitert wird.

Service Monitoring und Management

Die beiden Switches unterstützen IEEE 802.1ag Connectivity Fault Management (CFM) sowie OAM-Funktionen für ethernetbasierende Netzwerke (ITU-T Y.1731). Damit können Service Provider per Fernwartung End-to-End-Dienste überwachen sowie Verbindungs- und Betriebsprobleme identifizieren.

Darüber hinaus melden die Switches auch Leistungsabfälle sowie verspätete und verloren gegangene Datenpakete. Dies erleichtert es, die Verfügbarkeit von Diensten zu kontrollieren, die Einhaltung der Service Level Agreements zu belegen und die Dienste korrekt abzurechnen.

Sicherheit

Die Funktion „Port Security” ermöglicht es, die Zahl der MAC-Adressen pro Port und somit die Zahl der angeschlossenen Geräte zu begrenzen, um das Netzwerk besser kontrollieren und beispielsweise vor MAC-Flooding-Attacken schützen zu können.

Darüber hinaus können IT-Verantwortliche mit den Access Control Lists (ACLs) den Zugriff auf wichtige Netzwerkressourcen auf Basis der Quell- und Ziel-MAC-Adressen, IP-Adressen oder TCP/UDP-Ports beschränken. Die Switches unterstützen auch Private VLANs, wobei Administratoren hierfür geschützte, isolierte Edge-Ports für die VLANs definieren können.

IPv6-Unterstützung

Der IPv4/IPv6 Dual-Stack ermöglicht den IPv4- und IPv6-Netzwerkverkehr parallel über ein Gerät. Die implementierten Tunnelmechanismen erlauben es, IPv6-Pakete über Legacy-IPv4-Netze zu senden und somit IPv4-Geräte auch weiterhin einzusetzen.

Ausfallsicherheit

Ethernet Ring Protection Switching (G.8032, ERPS) ist ein Protokoll zur Verbesserung der Ausfallsicherheit und zur schnellen Wiederherstellung der Topologie nach einer Betriebsstörung: Es soll die Bildung von Loops verhindern, die beispielsweise einen Netzwerkausfall zur Folge haben können. Sollte es dennoch zu einem Fehlerfall kommen, soll die Topologie in rund 50 Millisekunden wiederhergestellt sein.

(ID:32603540)