D-Link kombiniert Wireless Controller und Managed-Layer-2+-Switch L2+-Switches mit erweitertem Access-Point-Management

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

D-Links Unified-L2+-Gigabit-Switches der DWS-3160-Familie sind frei konfigurierbar, sodass sie entweder als Wireless Controller im Core des Netzes oder als L2+-Switch am Edge arbeiten können. Die Geräte sind mit oder ohne PoE verfügbar.

Firma zum Thema

Der DWS-3160 von D-Link ist mit 24 10/100/1000Base-T-Ports ausgestattet und belegt im Rack 1 HE.
Der DWS-3160 von D-Link ist mit 24 10/100/1000Base-T-Ports ausgestattet und belegt im Rack 1 HE.

Die Switches der DWS-3160-Familie sollen D-Link zufolge die Netzwerktopologie vereinfachen und mittlere bis große Unternehmen sowie Service Provider darin unterstützen, Provisioning und Management ihrer drahtlosen Netze zu zentralisieren. Damit würde auch das aufwendige individuelle Administrieren einzelner Access Points entfallen.

Zentrales Wireless-Management

Durch die Möglichkeit, alle kritischen WLAN-Managementfunktionen zu zentralisieren, seien die Geräte der DWS-3160-Reihe in der Lage, Firmware-Upgrades von einem zentralen Standpunkt aus zu installieren oder ein bestehendes Profil auf einen Access Point zu übertragen, ohne jeden AP individuell konfigurieren zu müssen. Ein optionales WLAN Visualization Tool zeigt grafisch aufbereitet Informationen über die Standorte und Parameter der Switches, APs und Clients des drahtlosen Netzes in einem Gebäude an, auf die der Administrator über ein Java-Applet zugreifen kann.

Sicherheitsfunktionen

Bei einem Einsatz am Edge des Netzes bieten die L2+-Gigabit-Unified-Switches 802.1X Network Access Control sowie einen erweiterten Denial-of-Service-Schutz mit Access Control Lists. Weitere Kernfunktionen umfassen RIPv1/v2 Dynamic Routing, Multilayer QoS, VLAN-Unterstützung mit Gäste-VLAN sowie Multicast Snooping. Darüber hinaus sind die Geräte mit WirelessIntrusion Detection System (WIDS) ausgerüstet, das es Administratoren erlauben soll, Rogue APs und Rogue Clients frühzeitig aufzuspüren. Ein Captive Portal soll dafür sorgen, dass ausschließlich autorisierte Nutzer Zugriff erhalten.

Nahtloses Roaming

Drahtlose Clients, die von demselben DWS-3160-Switch gemanagt werden, können D-Link zufolge ungestört von AP zu AP „wandern“ – selbst wenn sie sich nicht im gleichen Subnetz aufhalten. Fast-Roaming-Funktionen wie Pre-Authentication und Key Caching würden gewährleisten, dass sich Nutzer mit Tablets, Smartphones oder Netbooks frei im Netzwerk bewegen können, ohne sich erneut authentifizieren zu müssen.

Die Funktionen der DWS-3160-Familie im Überblick:

  • PoE-Variante: Standards 802.3af und 802.3at, Leistungsbudget 370 Watt (mit optionalem externen Netzteil 740 Watt)
  • 20 Ethernet-10Base-T/100Base-TX/1000BaseT RJ-45-Ports
  • 4 Ethernet-Combo-10Base-T/100Base-TX/1000Base-T/SFP-Slots
  • 1 RJ-45-Konsolen-Port, 1 SD-Card-Slot
  • Managed Access Points: DWL-3600AP, DWL-6600AP, DWL-8600AP
  • Wireless Management: Management von bis zu zwölf APs per Switch, Upgrade-Lizenzen für bis zu 48 APs je Switch, bis zu 192 APs in einem Switch-Cluster
  • Automatische Funkkanalanpassung
  • Automatische Anpassung der Sendeleistung
  • Zentralisiertes Access-Point-Firmware-Upgrade
  • Sicherheitsfunktionen: Wireless Intrusion Detection System (WIDS), erweitertes Switching und Routing mit RIPv1/v2 Dynamic Routing, ACL (Access Control Lists), Multilayer QoS, VLAN-Unterstützung mit Gäste-VLAN, Multicast Snooping, Virtuelle APs, Captive Portal

(ID:33879610)