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Die Robustheit
Das Hochschulrechenzentrum (HRZ), in dem Zoeller arbeitet, betreibt das Sprach- und Datennetz einschließlich der Telefon-Services der Universität sowie zentrale DV-Dienste wie E-Mail, E-Learning, Internet-, File- und Compute-Services, plus die öffentlichen Rechnersysteme in Windows- und Linux-basierten PC-Pool-Räumen. Das Telefonnetz umfasst 7.000 Endstellen – analoge, digitale und VoIP-Anschlüsse, und funktioniert mit Hilfe einer Server-basierten Anlage von Alcatel-Lucent.
Das Datennetz umfasst 23.000 Ports. Auch jetzt schon setzt Zoeller Router und Firewalls von Juniper Networks ein sowie eine Vielzahl von Layer-2 und -3-Swichtes von Juniper (nahezu 100), Nortel, Alcatel und Enterasys. Dazu kommt der Betrieb eines Wireless-LAN, das derzeit aus rund 400 Access-Points von Lancom und Cisco besteht und fast wöchentlich an Umfang zunimmt.
Die Standorte der Universität sind mit einem Lichtwellenleiter-Ring verbunden, der über CWDM-Verbindungen (CWDM = Coarse Wavelength Divison Multiplexing) mit STM-1 und STM-16 (STM = Synchronous Transport Module) Ethernet mit 1 und 10 Gigabit pro Sekunde zur Verfügung stellt.
Derzeit bezieht die Universität neue Gebäude, in denen die IT schon installiert wird, während es noch staubt. „das brauchen Sie mit Geräten anderer Hersteller nicht probieren“, ist Zoeller überzeugt.
Nach Juniper-Angaben sind die SRX-Geräte mit Dedicated Control Planes ausgestattet; das System-Management ist logisch vom Betrieb getrennt. Die Services und das Management können beim Ausfall so unabhängig voneinander weiterarbeiten. Bei Juniper heißt das Prinzip „Dynamic Services Architecture“ mit „Dual Management Engine“.
Zudem durchliefen neue Releases vor der Freigabe rund 92.000 Tests, zirka 12.000 davon manuell ausgeführt, was laut Sepp Lausch, Director für das Enterprise-Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Juniper Networks, zur Zuverlässigkeit der Systeme beiträgt.
Die Skalierbarkeit
Die SRX-Gateways sind in vielfältiger Hinsicht skalierbar – bei entsprechender Netzabdeckung. Das bezieht sich auf die erforderlichen Anzahl an Input/Output Cards (IOC) und Services Processing Cards (SPC). Denn die Geräte erlauben sowohl den Aufbau eines I/O-und Processing-Pools als auch einer Service Engine, für die jedoch nur einmal Regeln definiert werden müssen und ein Management voraussetzt.
So erlauben die Gateways Geschwindigkeiten von 40 bis 400 GbE an den Ports, 10 bis 120 Gigabit pro Sekunde in der Firewall, 2 bis 30 Gigabit pro Sekunde bei der IDP-Funktion und 500.000 bis 8 Millionen Sessions.
„Die Zahlen, die Juniper angibt, sind extrem konservativ geschätzt“, sagt Zoeller. „Wir haben es auch unter Volllast nie erreicht, dass die SRX-Maschine in die Knie ging.“
Zu den Services, die mit Hilfe von Processing-Karten, den Funktionsumfang erweitern können, zählen Routing, Quality of Service, Network Access Translation (NAT), Firewall, Virtual Private Network (VPN), IDP und Unified Thread Management (UTM).
„Wir werden das Gateway auch als Router einsetzen“, kündigt der Netzwerk-Leiter der Uni Frankfurt an.
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