Performance-Tuning wie bei den Großen

Ipanema bringt WAN-Optimierung zu mobilen Anwendern und Mini-Firmen

24.11.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Optimierungs-Agenten von Ipanema sollen mobilen Anwendern und kleinen Unternehmen WAN-Beschleunigung, QoS und Verbindungswahl erlauben
Optimierungs-Agenten von Ipanema sollen mobilen Anwendern und kleinen Unternehmen WAN-Beschleunigung, QoS und Verbindungswahl erlauben

WAN Governance ist noch immer ein kostspieliges Unterfangen und Ipanema Technologies ein Anbieter für die Großen und Provider. Doch nun bietet das Unternehmen einen mobilen Agenten (IMA) für mobile Anwender und kleine Unternehmen an. Dieser soll den IT-Verantwortlichen bei minimalen Gesamtbetriebskosten (TCO) die Kontrolle über ihr erweitertes Wide Area Netwaork (WAN) gewähren.

Bei IMA handelt es sich um einen Windows-Software-Agenten für Desktop-PCs und Laptops. Damit können nun auch mobile Anwender sowie Benutzer in kleinen Büros und von Zuhause aus die Vorteile des „Autonomic Networking System“ (ANS) von Ipanema in vollem Umfang nutzen.

Mit ANS stehen alle Bestandteile des Systems – ob Appliances oder mobile Agenten – über das weltweite Netz in ununterbrochener Interaktion und sorgen auf Basis des „Sense and Respond“-Ansatzes für eine dynamische Anpassung der Anwendungsströme an Veränderungen im Netzwerk und im Netzwerkverkehr.

Reza Mahdavi, President von Ipanema Technologies, erläutert: „Erstmalig sind Unternehmen jeder Größenordnung in der Lage, alle Anwender und alle Anwendungen in ihren globalen Netzwerken auf ganzheitliche Weise zu verwalten, gleichgültig, ob die Mitarbeiter zu Hause, unterwegs (per Roaming) oder in kleinen Außenstellen tätig sind.“

Mehr als nur Beschleunigung

IMA biete im Vergleich zu herkömmlichen Software-basierten Controllern für die WAN-Optimierung erhebliche Vorteile, zum Beispiel einen größeren Funktionsumfang, geringere Hardware- und Support-Kosten, eine für das Cloud-Computing ausgelegte Konzeption und eine einheitliche Management-Plattform.

Darüber hinaus liege der Schwerpunkt bisheriger Lösungen ausschließlich auf der WAN-Optimierung. Dafür würden Komprimierungstechniken eingesetzt und somit nur eine begrenzte Protokollbeschleunigung erzielt.

IMA hingegen biete über diese reine WAN-Optimierung hinaus zusätzlich die Sichtbarkeit des gesamten Datenverkehrs – Anwendungsströme, Datentransfers (CIFS, Backup…), interaktive Ströme (VDI, Citrix…) und Echtzeitverkehr (UCS, Videokonferenzen) – sowie Kontrolle in einer einheitlichen, durchgängigen Form.

Koordinierte Leistung

Hinter dem Angebot für die Optimierungs-Agenten steckt ein umfassendes Konzept und eine komplette Infrastruktur. Bild: Ipanema
Hinter dem Angebot für die Optimierungs-Agenten steckt ein umfassendes Konzept und eine komplette Infrastruktur. Bild: Ipanema

Zudem ließen bisherige Software-basierte WAN-Optimimierungs-Controller die Koordinierungsfunktionen vermissen, die erforderlich seien, um die Anforderungen der Anwender in Niederlassungen mit mehreren Anwendern zu erfüllen. Die Alternative, Hardware-basierte WOCs, ist für viele Unternehmen schlichtweg zu teuer.

Bei IMA arbeiten die Agenten automatisch zusammen. So kann nach Herstellerangaben die erforderliche Leistungsfähigkeit kritischer Anwendungen für jeden Anwender im System gewährleistet werden, sowohl innerhalb derselben Niederlassung als auch an allen anderen Standorten im Netzwerk. Dadurch entfallen die Kosten für Beschaffung und Support zusätzlicher Hardware in den Niederlassungen.

Herkömmliche Soft-WOCs sind für eine Point-to-Point-Netzwerkarchitektur konzipiert. IMA hingegen unterstütze, so Ipanema, die „Any-to-Any-Kommunikation“. Dabei sei es nicht erforderlich, Datenflusspfade vorab zu definieren.

Für vermaschte und Cloud-fähige Netzwerke

Das autonome System erkennt hoch komplexe Verkehrsmuster im weltweiten Netzwerkverkehr und nimmt entsprechende Anpassungen vor. Dies kann von entscheidender Bedeutung in IT-Umgebungen sein, die mehr und mehr auf Cloud-Computing umgestellt werden.

Das zentrale automatisierte Management ist unabhängig vom Standort des Anwenders. „Normalerweise“, so der Hersteller, sind Soft-WOCs entweder an dedizierte, zentrale WOCs angebunden oder erfordern spezielle Management-Lösungen. Das aber verhindere eine einheitliche Kontrolle. Eine solche jedoch benötigten IT-Manager für ihre globalen Netze.

Im Gegensatz dazu sei IMA dem Datenflusspfad entsprechend an alle Ipanema-Geräte angebunden. Spezielle Zusatz-Hardware werde dadurch überflüssig.

Keine Kontrolle ohne Management

Mit Hilfe der Management-Software „Salsa“ sollen Admins alle Anwendungen und Services, die über das Wide Area Network (WAN) gehen, im Blick behalten können. Bild: Ipanema
Mit Hilfe der Management-Software „Salsa“ sollen Admins alle Anwendungen und Services, die über das Wide Area Network (WAN) gehen, im Blick behalten können. Bild: Ipanema

Die zentrale ANS-Plattform „Salsa“ biete Automatisierung und ein einheitliches Management-Konzept. So kann die Performance der Anwendungen über das globale Netz für alle Benutzer von zentraler Stelle aus bestimmt, gemessen und umgesetzt werden, egal ob mobil oder Appliance-basiert.

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