Zentralisierte Verwaltung der IT

Innovatives Netzwerk­ma­na­ge­ment aus der Cloud

| Autor / Redakteur: Kevin Drinkall / Andreas Donner

Cloud-basiertes Netzwerkmanagement kann Administratoren viele Kopfschmerzen ersparen.
Cloud-basiertes Netzwerkmanagement kann Administratoren viele Kopfschmerzen ersparen. (Bild: © tippapatt - stock.adobe.com)

Die „Schöne neue Welt“ moderner mobiler Kommunikation ist immer stärker von technologischen Innovationen und immer höheren Bandbreiten abhängig. Heute reicht es nicht mehr, bloß die modernste Hardware bereitzustellen. Es gilt viel mehr, Anwendern durch agile, flexible, reaktionsschnelle und vor allem zuverlässige Netzwerkkonzepte die Möglichkeit zu geben, intelligent und effektiv zu arbeiten.

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) müssen nicht nur sicher sein, dass ihre Netzwerke den täglich anfallenden Aufgaben und Anforderungen der Kunden, sondern auch den neuesten Entwicklungen in einer sich stets verändernden IT-Landschaft gewachsen und maximal aufrüstbar sind. So setzen viele Unternehmen aller Größenordnungen heute auf Big Data, um den Bedarf an immer ausgefeilteren, auf die ganz individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnittenen Analysen erfüllen zu können. Denn deren Erwartungen in dieser Hinsicht wachsen ebenfalls zunehmend.

Auch das Internet der Dinge stellt hohe Anforderungen an Unternehmensnetzwerke. So ergab eine kürzlich durchgeführte Forbes-Umfrage unter 700 Führungskräften, dass 60 Prozent der Unternehmen IoT nutzen wollen, um neue Business-Initiativen voranzutreiben. Die Ausgestaltung unterscheidet sich zwar je nach Unternehmen und Branche, aber es ist zwangsläufig immer die Erweiterung, Neukonfiguration und Skalierung des entsprechenden Unternehmensnetzwerkes notwendig.

KMUs und Cloud-Netzwerkmanagement

Selbst im Cloud-Zeitalter könnte diese Tatsache Netzwerkmanagern und Resellern schlaflose Nächte bereiten. Schließlich stellt die Aufgabe, KMUs mit traditionell zumeist lokal implementierten Netzwerken in die Ära fortschrittlicher Analytik und IoT zu katapultieren, eine immense Herausforderung dar. Wann immer eine wichtige Skalierung oder technologische Neuerung ansteht, die auf herkömmliche Weise durchgeführt werden soll, sind Netzwerkverantwortliche gezwungen, generische Software zeitaufwändig zu installieren, was Unternehmen zwingt, die Produktivität vorübergehend einzustellen oder zumindest zu drosseln. Zudem müssen dann Administratoren vor Ort sein, um Hardware zu installieren und/oder die unvermeidlichen Kinderkrankheiten zu beheben, die mit dem Modifikationsprozess einhergehen.

Doch ist das wirklich der unvermeidliche Lauf der Dinge? Glücklicherweise nicht, denn mit Bedacht und der nötigen Sorgfalt ist es nun möglich, eine Netzwerklösung bereitzustellen, die nicht nur cloudbasiert ist, sondern die Leistung der Cloud proaktiv nutzt – ein extrem großer Vorteil für Netzwerkmanager und Endanwender. Dieser Ansatz ebnet den Weg für anhaltenden Nutzen sowie maximale Innovation und Expansion im Zuge der technologischen Entwicklung.

Jenseits der Cloud

In der Cloud gehostete Businessanwendungen sind in der Geschäftswelt mittlerweile gut etabliert und bieten Unternehmen bedeutende Vorteile. Für Reseller und extern tätige Netzwerkmanager ist es demnach unkompliziert, ein Geschäftsmodell für die Cloud zu erstellen, selbst wenn Kunden unsicher sind. In der Tat sind die Bereiche, die bei Kunden für die größten Bedenken und Unsicherheiten sorgen (darunter Themen wie Sicherheit, ROI-Transparenz, Überwachung der Netzwerkleistung, Compliance und Governance, Analyse sowie Erstellung cloudbasierter Internetprotokolle) für den Einsatz von Drittanbieter-Experten überaus zugänglich. Das Cloud-Netzwerkmanagement bietet den Partnern also reelle Chancen, kann jedoch auf der anderen Seite auch Schwierigkeiten und damit Kopfschmerzen bereiten.

Denn für Netzwerkmanager und Endanwender reicht es nicht mehr aus, lediglich cloudbasiert zu arbeiten. Um echte Vorteile zu nutzen, muss das Netzwerk bewusst und intelligent optimiert werden, damit die Universalität der Cloud und der zeit- und ortsunabhängige Zugang rund um die Uhr optimal genutzt werden können. Das bedeutet, dass ein über die Cloud verwaltetes Netzwerk verwendet werden muss, das Administratoren Flexibilität sowie Skalierbarkeit ermöglicht – ohne großen Aufwand. Im Idealfall wird sogar neue Hardware vor dem Versand vorprogrammiert und mit dem Netzwerk verbunden und aktualisiert, sobald sie eingesteckt ist.

Wenn eine solche Netzwerkkonfiguration erreicht ist, bietet sie Endnutzern und Resellern sowie externen Netzwerkmanagern klare Vorteile.

Für den Endnutzer können die Remoteverwaltung und die Hardware-Vorkonfiguration dazu beitragen, netzwerkbezogene Ausfallzeiten zu reduzieren. Selbst die Ausfallzeiten, die zum Installieren von Hardware erforderlich sind, können – je nach Art der Geschäftsanforderungen – geplant werden. Die Fernverwaltung beseitigt außerdem den Faktor Störung und die Notwendigkeit, strenge Zeitpläne einzuhalten. Das Cloud-Netzwerk, das auf einfache Installation und Bedienung ausgelegt ist, schafft bei den Anwendern größeres Vertrauen. Etwa wenn dem eigenen Netzwerk zusätzliche Funktionen hinzugefügt werden sollen, mit denen Daten, das Internet der Dinge oder andere innovative Ansätze genutzt werden sollen, um für Umsatzsteigerung und -generierung und somit einen wirtschaftlichen Vorteil zu sorgen.

Für Netzwerkmanager, ob intern oder extern, vereinfacht die zentralisierte Verwaltung die IT-Arbeitslast und bietet einfachen Zugriff auf Berichterstellung und Überwachung, wo und wann immer diese benötigt werden. Der umfassende Überblick über das Netzwerk, der mit einem zentralen, cloudbasierten Management geliefert wird, kann Resellern darüber hinaus helfen, ihren Kunden nutzbringende Skalierungs- und Erweiterungs- sowie Innovationsmöglichkeiten anzubieten. Ein Besuch der Site durch Lieferanten oder sogar Netzwerkmanager ist für die meisten alltäglichen Aufgaben nicht nötig, was für ein flexibles Timing und mehr Komfort sorgt.

Kevin Drinkall.
Kevin Drinkall. (Bild: Zyxel)

Fazit

Ein Ansatz für das Netzwerkmanagement, der nicht nur auf der Cloud basiert, sondern bewusst darauf ausgelegt ist, Cloud-Funktionen zur Optimierung des Netzwerks zu nutzen, kann die Probleme vermeiden, die Resellern und Netzwerkmanagern so häufig Kopfschmerzen bereiten. Er bietet eine einfache, skalierbare Lösung, die unkompliziert bereitzustellen ist. Ein zentral verwaltetes Netzwerk gibt Systemverantwortlichen die Möglichkeit genauer Steuerung und Überwachung. Auf diese Weise kann das Unternehmen die eigenen Daten optimal nutzen – im Zeitalter von Big Data unerlässlich.

Über den Autor

Kevin Drinkall ist EMEA Wireless und Cloud Market Development Manager bei Zyxel.

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