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Know-how-Anforderungen im Business Service Management

Heterogene Systemlandschaften optimal überwachen

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Normalisierte Datenhaltung

Entsprechend hoch liegt die Messlatte, wenn es um die Anforderungen an die Datenerhebung und Datenhaltung in einem CMS geht. Die Datenerhebung muss auf beliebige IT-Datenquellen zugreifen können: auf SNMP, WMI und WBEM ebenso wie auf Active-Directory- und LDAP-Datenbanken, XML, SMTP, SQL, Webservices und Skripte sowie externe Managementlösungen wie Microsoft SCCM oder Business-Applikationen wie SAP. Weitere Datenquellen müssen sich problemlos über Schnittstellen anbinden lassen.

theGuard! Business Service Manager bietet die normalisierte Anzeige von Parametern (im Bild CPU und Speicher) einer IT Komponente (im Bild eines Servers). Die Art des Parameters (hier ein Intel-Prozessor) ist nur im Namen ersichtlich (Bild: Realtech). (REALTECH)
theGuard! Business Service Manager bietet die normalisierte Anzeige von Parametern (im Bild CPU und Speicher) einer IT Komponente (im Bild eines Servers). Die Art des Parameters (hier ein Intel-Prozessor) ist nur im Namen ersichtlich (Bild: Realtech). (REALTECH)
Der Import solcher Datenbestände in das CMS muss hochgradig automatisiert erfolgen, um den Administratoren mühevolle und zeitraubende Handarbeit zu ersparen und die dadurch quasi „vorprogrammierten“ Fehler auszuschalten. Vor allem aber muss das CMS während des Datenimports ebenfalls automatisiert eine Normalisierung der importierten Daten vornehmen und diese den relevanten Managed Object (MO) Types (wie etwa Chassis, VLAN, Betriebssystem, Datenbank etc.) zuordnen.

Diese Normalisierung ist von enormer Bedeutung, denn erst sie ermöglicht eine einheitliche Nomenklatur der CIs und verhindert damit, dass CIs doppelt, unvollständig oder missverständlich erfasst werden. Eine solche dem Datenimport ins CMS vorgeschaltete Normalisierungsebene, wie sie REALTECH mit theGuard! CMDB bietet, erfordert vom Lösungshersteller umfassendes Praxis-Know-how. Denn einen einheitlichen Standard für den CMS-Datenimport gibt es nicht, und entsprechend groß ist die Vielfalt der Angaben, die es zu vereinheitlichen gilt.

Zum Beispiel könnte ein Gigabit Ethernet Switch im Asset Management System 24 Ports mit der Bandbreitenangabe „1 GBit/s“ aufweisen; im Netzwerk Management Tool hingegen erscheinen die gleichen Ports mit der Angabe „1024 Mbps“). Im Rahmen einer normalisierten Datenhaltung erfasst das CMS in diesem Beispiel den betreffenden Port am sinnvollsten mit der tatsächlichen Datenrate, also in der Form: „1.073.741.824 bps“. Dies räumt Unschärfen aus und vermeidet Missverständnisse bei sämtlichen Mitarbeitern, die aus unterschiedlichen Perspektiven mit diesem Switch zu tun haben könnten, sei es im Rahmen des Service-Level-Managements (SLM), des Reportings für die Kapazitätsplanung oder der Root Cause Analysis im Störungsfall.

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