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Normalisierte Datenhaltung
Entsprechend hoch liegt die Messlatte, wenn es um die Anforderungen an die Datenerhebung und Datenhaltung in einem CMS geht. Die Datenerhebung muss auf beliebige IT-Datenquellen zugreifen können: auf SNMP, WMI und WBEM ebenso wie auf Active-Directory- und LDAP-Datenbanken, XML, SMTP, SQL, Webservices und Skripte sowie externe Managementlösungen wie Microsoft SCCM oder Business-Applikationen wie SAP. Weitere Datenquellen müssen sich problemlos über Schnittstellen anbinden lassen.

Diese Normalisierung ist von enormer Bedeutung, denn erst sie ermöglicht eine einheitliche Nomenklatur der CIs und verhindert damit, dass CIs doppelt, unvollständig oder missverständlich erfasst werden. Eine solche dem Datenimport ins CMS vorgeschaltete Normalisierungsebene, wie sie REALTECH mit theGuard! CMDB bietet, erfordert vom Lösungshersteller umfassendes Praxis-Know-how. Denn einen einheitlichen Standard für den CMS-Datenimport gibt es nicht, und entsprechend groß ist die Vielfalt der Angaben, die es zu vereinheitlichen gilt.
Zum Beispiel könnte ein Gigabit Ethernet Switch im Asset Management System 24 Ports mit der Bandbreitenangabe „1 GBit/s“ aufweisen; im Netzwerk Management Tool hingegen erscheinen die gleichen Ports mit der Angabe „1024 Mbps“). Im Rahmen einer normalisierten Datenhaltung erfasst das CMS in diesem Beispiel den betreffenden Port am sinnvollsten mit der tatsächlichen Datenrate, also in der Form: „1.073.741.824 bps“. Dies räumt Unschärfen aus und vermeidet Missverständnisse bei sämtlichen Mitarbeitern, die aus unterschiedlichen Perspektiven mit diesem Switch zu tun haben könnten, sei es im Rahmen des Service-Level-Managements (SLM), des Reportings für die Kapazitätsplanung oder der Root Cause Analysis im Störungsfall.
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