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Templates erleichtern den Durchblick
Neben der Input-Seite ist nicht minder die Output-Seite zu betrachten: Das Know-how des ITSM-Anbieters ist nicht nur bei der normalisierten Datenhaltung gefordert, sondern auch bei der Frage, wie sich der vereinheitlichte Datenbestand allen Verantwortlichen effizient zugänglich machen lässt. Die Grundlage hierfür liefern praxisnahe Templates, die es den Verantwortlichen erlauben, schnell an die für ihren Administratorenalltag notwendigen Dashboards und Reports zu gelangen. Die Status- und Performance-Abfragen können alle möglichen Aspekte der IT-Infrastruktur betreffen - von der Serverauslastung und der Speicherbelegung über Netzwerkengpässe bis hin zur Anwendungsleistung und der End-to-End-Performance-Betrachtung aus der Sicht des Endanwenders.
Im Rahmen eines BSM ist letztlich die Gesamtsicht auf einen IT-gestützten Geschäftsprozess das Auswertungsziel. Allerdings sind die meisten Unternehmen noch nicht bei einem derart hohen Reifegrad ihres ITSM angelangt, um geschäftsprozessbezogene Auswertungen automatisiert durchführen zu können. Heute werden BSM-Templates deshalb vorrangig für IT-bezogene Fragestellungen genutzt; schließlich ist es die IT-Organisation, die im Fehler- oder Engpassfall die Daten benötigt, um den Sollzustand möglichst schnell wiederzuherstellen.
Bei der Verwendung und Anpassung von Templates wird der IT-Manager zunächst zwischen produktiven und nicht-produktiven Applikationen unterscheiden, um die erhaltenen Informationen angemessen priorisieren zu können. Wichtig ist hier, dass die Templates, wie sie REALTECH mit der Lösung theGuard! Business Service Manager liefert, dank der erwähnten Normalisierung nicht auf die Rohdaten, sondern auf bereits vereinheitlichte MO-Datenbestände wirken. Dies kann die Zahl der Templates, die für die Überwachung einer umfassenderen IT-Landschaft nötig sind, erheblich reduzieren.
Anhand dieser Templates erzeugt der IT-Manager ohne großen Aufwand aussagekräftige Auswertungen über den Zustand seiner IT-Komponenten und -Systeme. Die Angaben findet er im vertrauten Ampelsystem vor, also mit den Informations- bzw. Warnstufen grün, gelb und rot. So kann er zum Beispiel ein Server-Template nutzen, um alle für ihn wichtigen Angaben zu einem Server zu einer gesamtsystembezogenen Statusangabe zu vereinen. Eine ausgereifte BSM-Lösung wie theGuard! Business Service Manager versetzt den Verantwortlichen hierbei in die Lage, die Templates frei zu kombinieren, hierarchisch zu gliedern und ineinander zu verschachteln. Dies erleichtert dem Anwender die Arbeit deutlich, kann er doch zum Beispiel aus mehreren Server-Templates ohne Umstände ein Serverfarm-Template erstellen, dessen Statusangabe den Mittelwert der verwendeten Server-Templates bildet. Das bedeutet in der Praxis: Solange die Server mehrheitlich auf „grün“ stehen, wird automatisch auch die Serverfarm als Ganzes mit der Statusangabe „grün“ dargestellt.

weiter mit: Rollenbasiert relevante Aussagen
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