Bilfinger setzt auf Desktop und Server Management von FrontRange

HEAT Client Management reduziert Technikereinsätze vor Ort

| Autor / Redakteur: Anton Kreuzer / Andreas Donner

Werkzeuge für das Client-Management ermöglichen es IT-Abteilungen, das Management von Soft- und Hardware sowie Prozesse im Lebenszyklus von Software zu vereinheitlichen.
Werkzeuge für das Client-Management ermöglichen es IT-Abteilungen, das Management von Soft- und Hardware sowie Prozesse im Lebenszyklus von Software zu vereinheitlichen. (Bild: FrontRange)

Geräte, Betriebssysteme und Anwendungen effizienter verwalten: Bilfinger SE setzt hierzu auf die DSM-Lösung (Desktop und Server Management) von FrontRange, mit der sich wiederkehrende Aufgaben automatisieren, Patches verwalten und Compliance-Richtlinien besser einhalten lassen.

Begünstigt durch Trends wie Bring Your Own Device (BYOD) und Consumerization of IT stehen die IT-Abteilungen heute vielen unterschiedlichen Clients wie Workstations und Laptops sowie mobilen Endgeräten, Betriebssystemen und Anwendungen gegenüber, die es zu verwalten gilt. Gleichzeitig muss die IT sicherstellen, dass die verwendete Hardware und die Anwendungen die Unternehmenssicherheit nicht gefährden.

Um dies zu gewährleisten, wird ein gutes Client Management immer wichtiger. Spezielle Client Management-Lösungen helfen, den Überblick über die vorhandenen Geräte und Programme zu behalten und Betriebssysteme, Software sowie Updates zu verteilen. Zudem ermöglichen diese Plattformen eine einheitliche Verwaltung von Clients aller Art und sorgen für die Einhaltung vorgegebener Compliance-Richtlinien.

In der Praxis nutzen viele Unternehmen allerdings das volle Potential beim Client Management noch nicht aus und verzichten oft auf einen entscheidenden Vorteil: Sie führen viele wiederkehrende und komplexe Aufgaben wie die Installation von Betriebssystemen noch manuell durch, obwohl sich diese mit der richtigen Lösung vollständig automatisieren lassen. Dabei wird der administrative Aufwand deutlich gesenkt und die Effizienz der IT-Abteilung gesteigert, da die Mitarbeiter nicht mehr jeden einzelnen PC aufsetzen und aktualisieren müssen. Dies eröffnet Freiräume für andere, strategisch wichtigere Aufgaben. Ein positiver Nebeneffekt: Aufgrund der weniger eingesetzten Ressourcen, werden zudem die Kosten reduziert.

Desktop und Server Management in der Realität: Bilfinger SE

Bilfinger SE, bis 2012 bekannt als Bilfinger Berger, bietet Leistungen im Bereich Instandhaltung und Modernisierung von Anlagen in den Branchen Öl und Gas, Raffinerien und Petrochemie, Chemie und Agrochemie, Energieerzeugung sowie Stahl und Aluminium. Die Tätigkeitsfelder reichen von Consulting und Engineering bis hin zu Isolierung und Gerüstbau. Das 1880 gegründete Unternehmen zählt mittlerweile fast 800 Tochterfirmen, wobei der Hauptsitz in Mannheim ist. Das breitgefächerte Geschäftsfeld hat dazu geführt, dass im Konzern eine höchst heterogene Softwarelandschaft entstanden ist.

Vor dem Einsatz einer Desktop- und Server Management-Lösung hatte das weltweit tätige Unternehmen die Softwareverteilung manuell und in Eigenregie durchgeführt. Das Ergebnis war ein deutlich höherer Ressourcen-Einsatz aufgrund von häufigen Technikereinsätzen. Um diesen Aufwand deutlich zu reduzieren, entschied sich Bilfinger SE für eine Client Management-Lösung. Nun werden Betriebssysteme, Applikationen, Updates und Patches zentral durch die HEAT Client Management Lösung von FrontRange gesteuert.

Heterogene Softwarelandschaft

Dank der Automatisierung ließen sich die Technikereinsätze signifikant reduzieren, was Arbeitszeit und Ressourcen spart. Darüber hinaus ist die Qualitätssicherung durch die Replikation getesteter Prototypen ebenso gewährleistet wie die gezielte Einspielung, Auslassung oder Rücknahme von Patches und Updates. Gerade einmal zwei Personen bewerkstelligen das Management von rund 100 Servern und 6.000 Clientrechnern im Zuständigkeitsbereich der Bilfinger Zentrale.

Bereits seit 2003 wird Bilfinger SE vom Modul DSM aus der FrontRange Lösung HEAT Client Management unterstützt – damals noch unter dem Vorgängernamen Enteo NetInstall. Durch den Wechsel ist nun nicht nur eine höhere Performance sowie Stabilität der IT-Infrastruktur-Management-Lösung gewährleistet, sondern auch die Software-Verteilung und Inventarisierung gestalten sich noch einfacher.

Effizientere Software-Verteilung

So wird effizientes IT-Management „out of the box“ möglich: von der ursprünglichen Inbetriebnahme von Applikationen bis zu täglichen IT-Betriebsabläufen, über Patch-Management, Wartung und Compliance-Nachweisen. Zudem lassen sich Änderungen an der Grundkonfiguration, wie sie laufend erforderlich sind, flexibel vornehmen. Patches und Updates können beispielsweise als kritisch oder unkritisch klassifiziert und dementsprechend nur für bestimmte Benutzergruppen eingespielt werden.

Anfang des Jahres wurde die FrontRange Lösung trotz hoher Zufriedenheit erneut auf den Prüfstand gestellt und setzte sich gegen die Konkurrenz durch – unter anderem wegen des besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses.

Anton Kreuzer
Anton Kreuzer (Bild: FrontRange)

„Der größte Gewinn durch den Einsatz der FrontRange-Lösungen ist und bleibt die enorme Einsparung von Zeit, Arbeitskraft und den damit verbundenen Kosten durch ein Höchstmaß an Automatisierung“, erklärt Torsten Pfeiffer, Infrastructure Architect bei Bilfinger. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir im Zusammenhang mit dem Client- und Servermanagement zum letzten Mal eine Beschwerde vom CIO erhalten haben. Wir sind ganz zuversichtlich, dass dies auch nach Erreichen der Endausbaustufe von rund 35.000 Clients und 2.500 Servern so sein wird.“

Über den Autor

Anton Kreuzer ist Geschäftsführer FrontRange Solutions Deutschland.

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