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Fiberdays 2026: Glasfaser allein reicht nicht mehr Glasfaser, Rechenzentren und Netzinfrastruktur rücken zusammen

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Der Glasfaserausbau bleibt ein zentrales Thema der Telekommunikationsbranche. Auf den Fiberdays 2026 in Frankfurt rücken jedoch zunehmend auch Rechenzentren, internationale Netzanbindung und digitale Dienste in den Fokus.

Die Fiberdays haben sich vom reinen Glasfaserforum zu einer Plattform für digitale Infrastruktur entwickelt. 2026 stehen unter anderem Rechenzentren und internationale Netzanbindung auf der Agenda.(Bild:  Breko)
Die Fiberdays haben sich vom reinen Glasfaserforum zu einer Plattform für digitale Infrastruktur entwickelt. 2026 stehen unter anderem Rechenzentren und internationale Netzanbindung auf der Agenda.
(Bild: Breko)

Der Ausbau von Glasfasernetzen in Deutschland schreitet weiter voran – gleichzeitig verschiebt sich der Blick der Branche zunehmend auf die Infrastruktur hinter den Netzen. Leistungsfähige Glasfaseranschlüsse bilden zwar die Grundlage digitaler Dienste, doch Rechenzentren, internationale Vernetzung und Plattformökosysteme gewinnen immer stärker an Bedeutung.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Programm der Fiberdays 2026, die am 25. und 26. März in der Messe Frankfurt stattfinden. Die Veranstaltung bringt Netzbetreiber, Infrastrukturunternehmen, Technologieanbieter sowie Vertreter aus Politik und Regulierung zusammen.

Eröffnet wird die Messe von Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, die die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat. Sie betont: „Glasfaser ist das Fundament für Innovation, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Teilhabe. Sie ist die Voraussetzung für digitale Anwendungen, die Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen voranbringen. Als eines der digitalen Kraftzentren Europas zeigt Hessen, wie entscheidend das Zusammenspiel leistungsfähiger Netze, moderner Rechenzentren und digitaler Dienste für unsere digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit ist. Die fiberdays bringen auch 2026 die zentralen Akteurinnen und Akteure in Frankfurt zusammen, um den Ausbau und Betrieb digitaler Infrastrukturen gemeinsam resilient, nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten.“

Infrastrukturökosystem statt reiner Glasfaserfokus

Während frühere Ausgaben der Fiberdays stark auf den Glasfaserausbau ausgerichtet waren, erweitert sich das thematische Spektrum zunehmend. So rückt 2026 insbesondere die Verbindung zwischen Glasfasernetzen und Rechenzentren stärker in den Mittelpunkt.

Ein eigener Programmbereich, die eco Datacenter Plaza, widmet sich der Rolle moderner Rechenzentren für Wirtschaft, Verwaltung und digitale Dienste. Organisiert wird der Bereich vom eco – Verband der Internetwirtschaft.

Darüber hinaus richtet sich der International Carrier Exchange (ICX) an Netzbetreiber, Cloud-Anbieter und Infrastrukturunternehmen, die sich mit internationaler Netzanbindung und Kooperationen zwischen Carrier-Netzen beschäftigen.

Weitere Themen von KI bis Gebäudenetze

Neben Infrastrukturfragen greifen die Fiberdays auch weitere Aspekte des digitalen Ökosystems auf. Dazu gehören unter anderem KI-Anwendungen in Verwaltung und Infrastruktur, kommunale Digitalprojekte sowie der Glasfaserausbau innerhalb von Gebäuden.

Parallel findet mit der media hall ein Kongressformat statt, das sich mit TV-Plattformen, Medienvermarktung und Streamingdiensten beschäftigt. Die Schirmherrschaft dafür übernimmt die Medienanstalt Hessen.

Auch praktische Aspekte des Netzausbaus bleiben Teil der Veranstaltung: Der Fibercup, ein Wettbewerb im Glasfaser-Spleißen. Nach seiner Premiere im vergangenen Jahr wird der Wettbewerb 2026 erstmals als Europameisterschaft ausgetragen.

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