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Netzwerkkarten mit separaten Queues für jede virtuelle Maschine von Allied Telesis Gigabit PCIe Netzwerkkarten mit Dual-Port-Glasfaser und Kupfer-Interfaces für VMs

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Allied Telesis stellt mit den Netzwerkkarten AT-2973SX und AT-2973T spezielle NICs für die Server von virtuellen Maschinen vor. Die Karten unterstützen MSI-x (Message Signal Interrupt), und erlauben damit die Steuerung von jeweils separaten Netzwerk-Warteschlangen für jede virtuelle Maschine. Die AT-2973SX ist eine Gigabit Glasfaser Netzwerkkarte mit zwei 1000SX Ports im PCIe-Format für vier Lanes; die AT-2973T bietet zwei 1000T Gigabit Ports für ebenfalls vier Lanes.

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Die AT-2973 NICs erlauben die Einrichtung einer eigenen Netzwerk-Warteschlange für jede virtuelle Maschine
Die AT-2973 NICs erlauben die Einrichtung einer eigenen Netzwerk-Warteschlange für jede virtuelle Maschine
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Realisierung einer virtuellen Maschine erfordert ein komplexes Betriebssystem, und obwohl die Chipsets in den letzten Jahren leistungsfähiger wurden, ist das Einrichten einer echten virtuellen Maschine immer noch eine gewisse Herausforderung. Queuing ist nach wie vor ein gängiges Verfahren bei virtuellen Maschinen. Es ist allerdings mit Leistungseinbußen verbunden, da die Host-CPU die Assemblierung/Deassemblierung der in einer Warteschlange eingehenden Meldungen und die Übertragung an die jeweils richtige virtuelle Maschine übernehmen muss. Die AT-2973 Produkte erlauben die Etablierung einer eigenen Netzwerk-Warteschlange für jede virtuelle Maschine, so dass ein höherer Durchsatz erreicht werden kann.

Die AT-2973 Produkte unterstützen MSI-x (Message Signal Interrupt), was die Steuerung mehrerer Netzwerk-Warteschlangen ermöglicht, eine für jede virtuelle Maschine. Dies ist Teil des neusten PCIe-Standards und erlaubt den AT-2973 NICs eine Zusammenstellung der Daten für die Übertragung (oder die Speicherung der empfangenen Daten) in separaten Speicherbereichen im Host-Computer; denn auch jede virtuelle Maschine verfügt über einen eigenen Speicherbereich.

Die AT-2973 NICs sind zudem PCI-Express v2.0 konform, so dass Daten über den PCIe-Bus zwischen der Karte und dem Computer Motherboard gegenüber dem früherem v1.0 Bus mit bis zur doppelten Datenrate übertragen werden können. Der v2.0 Bus erlaubt bis zu 500Mbps pro Lane und da die AT-2973 NICs vier Lanes unterstützen, sind bis zu 2Gbps möglich.

Um die Geschwindigkeit des Kommunikationsprozesses weiter zu erhöhen, können die AT-2973 NICs die Daten direkt aus dem Anwendungspuffer des Hauptrechners verarbeiten und damit die Host-CPU von der zeitaufwändigen Aufgabe der Datenübertragung von den Zwischenspeichern zur Kommunikations-Engine entlasten. Durch die Virtualisierung lassen sich die Computer auch als Teil einer Speicherlösung nutzen. Die AT-2973 Produkte unterstützen iSCSI v1.0 und können dadurch als iSER Host Bus Adapter (HBA) für einen Initiator oder ein Target eingesetzt werden, so dass sie als Controller (Initiator) oder als Speichergerät (Target) dienen.

„Aufgrund der hohen Kosten von 10G ist Gigabit als Server-Schnittstelle noch weit verbreitet“, sagt Melvyn Wray, Senior VP of Product Marketing EMEA bei Allied Telesis. „Für viele Kunden ist es besser, anstelle von wenigen großen Maschinen mit 10G Schnittstellen eine größere Anzahl von kleineren, kostengünstigen Maschinen im Einsatz zu haben. Dadurch, dass sich die CPU-Leistung alle 18 Monate verdoppelt, ist es jedoch sinnvoll, mehrere Ethernet-Schnittstellen und eine Virtualisierung in einzelnen Maschinen zu haben. Genau für dieses Szenario sind die AT-2973SX und AT-2973T Produkte gedacht.“

Die AT-2973SX und AT-2973T NICs sind ab sofort zu Preisen von 299 US-$ für die AT-2973T und 699 US-$ für die AT-2973SX verfügbar.

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