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Meru wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft Fortinet schließt Übernahme von Meru Networks ab

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit der Übernahme des WLAN-Anbieters Meru Networks erweitert Fortinet sein Lösungsportfolio. Der Cybersecurity-Spezialist möchte zukünftig den auf fünf Mrd. US-Dollar geschätzten Enterprise-WLAN-Markt mit intelligenten und sicheren Wireless-Lösungen adressieren.

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Fortinet lässt sich die Übernahme von Meru Networks 44 Mio. US-Dollar kosten.
Fortinet lässt sich die Übernahme von Meru Networks 44 Mio. US-Dollar kosten.
(Bild: Fortinet)

Fortinets Lösungen im Bereich Security-WLAN – beispielsweise der FortiAP Wireless Access Point und die in FortiWiFi integrierten Security-Appliances für Unternehmenszweigstellen und kleine Unternehmen – gehören zu den Advanced-Technologies-Produkten im Portfolio des Unternehmens. Das Fortinet-Portfolio soll nun durch die intelligenten WLAN-Lösungen von Meru dahingehend erweitert werden, dass Anwender fortan noch sicherer und störungsfreier arbeiten können – und das ortsunabhängig. Meru biete Spitzenleistungen in Umgebungen mit hoher Kapazitätsauslastung und einer hohen User-Dichte, z.B. in Unternehmen, im Bildungswesen, im Gesundheitswesen und im Hospitality-Sektor.

„Um weiterhin einen professionellen Schutz gegen alle möglichen Angriffsvektoren zu bieten, haben wir unsere marktführende End-to-End-Sicherheitsplattform erneut erweitert. Kunden erhalten so die Transparenz und den kontinuierlichen Schutz vor Bedrohungen, den sie benötigen – vom Rechenzentrum über die Cloud bis zum Endpunkt“, erklärt Ken Xie, Gründer, Chairman und CEO von Fortinet. „Die Akquisition von Meru wird uns ermöglichen, neue Lösungen und Services anzubieten, die Unternehmen aller Größen dabei unterstützen, drahtlose und drahtgebundene Netzwerke in einer mobilen Ära einzusetzen, zu verwalten und abzusichern.“

Mit dem Abschluss der im Mai angekündigten Transaktion treten die Meru-Mitarbeiter offiziell Fortinet bei. Fortinet wird 1,63 US-Dollar je Meru-Aktie zahlen, was einem Eigenkapitalwert von insgesamt rund 44 Mio. US-Dollar für die Transaktion gleichkommt. Meru wird abschließend eine hundertprozentige Tochtergesellschaft sein.

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