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Fusion besiegelt HPE schluckt Juniper für 14 Milliarden US-Dollar

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat die milliardenschwere Übernahme von Juniper Networks abgeschlossen. Damit will der Konzern sein Netzwerkportfolio erweitern und künftig ein breiteres Angebot an KI-gestützten und Cloud-nativen Lösungen bereitstellen. Der Deal war zuvor durch das US-Justizministerium intensiv geprüft worden.

HPE schließt die Übernahme von Juniper Networks ab und will sein Portfolio um KI-gesteuerte und Cloud-native Netzwerklösungen erweitern.(Bild:  HPE)
HPE schließt die Übernahme von Juniper Networks ab und will sein Portfolio um KI-gesteuerte und Cloud-native Netzwerklösungen erweitern.
(Bild: HPE)

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat die Übernahme von Juniper Networks offiziell abgeschlossen. Der Kaufpreis liegt bei rund 14 Milliarden US-Dollar. HPE will mit dem Zukauf vor allem sein Netzwerk- und Sicherheitsportfolio ausbauen. Im Zentrum der Integration steht laut Unternehmen die Mist AI-Technologie von Juniper, die automatisierte Netzwerklösungen ermöglichen soll.

Die neue Netzwerk-Sparte von HPE wird von Juniper-CEO Rami Rahim geleitet. Laut HPE soll er direkt an CEO Antonio Neri berichten. Das Netzwerkgeschäft wird unter der Marke HPE geführt, Juniper bleibt dabei als Produktlinie erhalten. In der offiziellen Mitteilung hebt das Unternehmen hervor, man wolle die kombinierte Expertise nutzen, um neue, KI-gestützte Netzwerklösungen anzubieten.

Viel Gegenwind vor dem Abschluss

Der Deal war lange umstritten. Das US-Justizministerium hatte kartellrechtliche Bedenken geäußert und in einer Klage argumentiert, dass HPE durch die Fusion eine marktbeherrschende Stellung im Netzwerksegment erlangen könnte. Besonders im Bereich der WLAN-Technologien sah die Behörde eine Wettbewerbsgefahr.

Trotz dieser Einwände hat HPE den Zusammenschluss vorangetrieben. Im Vorfeld der Transaktion hatte bereits die Europäische Kommission den Deal ohne Auflagen durchgewunken. Analysten sprechen von einer der größten Übernahmen im Netzwerksektor der vergangenen Jahre.

Strategische Stoßrichtung klar definiert

Die Übernahme dient laut HPE vor allem dem Ziel, ein umfassendes, cloud-natives Portfolio zu schaffen. Dieses soll Netzwerk-, KI- und Sicherheitslösungen unter einem Dach vereinen. Im Fokus stehen dabei Software-definierte Netzwerke, die Automatisierung von Betriebsprozessen und Sicherheitsplattformen.

Laut Antonio Neri sei der Zusammenschluss ein Meilenstein, um den Kunden ein erweitertes Lösungsspektrum zur Verfügung zu stellen. "Wir freuen uns darauf, gemeinsam Innovationen zu entwickeln und das Beste aus beiden Unternehmen zu vereinen", wird Neri zitiert.

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