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Windows Tools, die man kennen sollte – WAIK für Windows 7 SP1 Drei Schritte zum eigenen Windows RE- und Windows PE-Boot Medium

| Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Windows Automated Installation Kit (WAIK) für Windows 7 SP1 stellt Tools zum Bearbeiten von Microsoft Vista- und Windows-7-Abbilddateien bereit. Mit ihnen kann ein Windows PE (WinPE) und Windows RE (WinRE) benutzerdefiniert angepasst werden.

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Mit USB-Sticks Windows PE/RE booten
Mit USB-Sticks Windows PE/RE booten
( Archiv: Vogel Business Media )

Der erste Schritt ist das Kopieren der notwendigen Ressourcen in eine Verzeichnisstruktur und das Anpassen der Verzeichnisstruktur. Für einen automatischen Start sollte die Datei bootfix.bin aus dem Verzeichnis \boot entfernt werden. Das Windows PE-, bzw. RE-Abbild muss zudem in das Quellverzeichnis (hier „iso\source“) kopiert und in boot.wim umbenannt werden.

Erstellen einer bootfähigen CD oder eines USB-Sticks.

Da die Anpassungsmethoden schon hinlänglich beschrieben worden sind, wird hier ein Augenmerk auf die Erstellung des Mediums gelegt.

Bildergalerie

ISO-Datei

Eine einfache und kostenlose Methode liefert das Tool Oscdimg.exe von der WAIK-Entwicklungsumgebung. Alle Dateien ab dem Quellverzeichnis werden erfasst. Hierbei ermöglicht der Parameter -n lange Dateinamen. Der Parameter -b gibt die El-Torito-Startsektordatei an. Wichtig ist hierbei, dass zwischen dem „-b“ und der Quelle kein Leerzeichen steht. Der Parameter -o optimiert den Speicherbedarf, indem Duplikate vermieden werden.

Befehl:

Oscdimg -Parameter

Beispiel:

oscdimg -n -o -bd:\winPE_x86\etfsboot.com d:\winPE_x86\ISO d:\winPE_x86\winPE_x86.iso

Später kann aus der ISO-Datei eine CD/DVD mit Windows 7 oder anderen Tools (z.B. Freeware Tools wie Imgburn) gebrannt werden

USB-Sticks

Schöner und flexibler ist der Einsatz eines bootfähigen USB-Sticks. Das How-to findet sich in der Beschreibung des WAIKs und ist sehr einfach zu bewerkstelligen. Praktischer Weise öffnet man „als Administrator“ die WAIK-Eingabeaufforderung und startet das Tool diskpart.exe, um den USB-Stick vorzubereiten.

Diskpart.exelist diskselect disk cleancreate partition primaryselect partition 1activeformat quick fs=ntfs label=“WinPE”assignexit

In diesem Beispiel wird mit „list disk“ nach der richtigen Festplatte gesucht, um die „gewünschte Disknummer“ zu finden. Der Clou im obigen Listing ist der Befehl „active“, womit die ausgewählte Partition startbar gemacht wird (MBR-Datenträgerformatierung). Alternativ zum NTFS-Format kann auch das FAT32-Format gewählt werden.

Zum Abschluss kopiert man alle Dateien aus dem ISO-Verzeichnis auf den USB-Stick. Der Vollständigkeit halber sei auch erwähnt, dass mit dem obigen Verfahren auch eine vollständig angepasste Windows 7-Installation auf einem USB-Stick untergebracht werden kann.

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