Enteo Software automatisiert das Software-Deployment bei Still Die Still GmbH räumt seine IT-Welt auf und lagert das Provisioning aus
Das Projekt zum Aufbau einer standardisierten Infrastruktur und einer zentralisierten Applikationsverteilung bei der Still GmbH, entlastet das Data Center beim Client Provisioning und die Support-Mitarbeiter von zu vielen Trouble Tickets. Insgesamt ist nun eine flexiblere und schnellere Reaktion auf Kundenanforderungen und damit eine höhere Wirtschaftlichkeit erreicht.
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Das sollte ein Ende haben: Allein 180 Applikationen – ohne die Einzelapplikationen – auf 4.000 Fat Clients zählte das Team um Jürgen Rülicke, Manager Infrastructure & Operating bei der Kion Information Management Services GmbH. Die IT-Landschaft gehörte ausgemistet.
Unter der Dachmarke Kion verbergen sich seit 2006 etwa die Marken Linde, OM und Still. Still beschäftigt rund 6.000 Mitarbeitern an 200 Standorten. Das Sortiment umfasst Gabelstapler, Schlepper, Lagertechnik und Dienstleistungen, wie beispielsweise Materialfluss-Steuerung mittels RFID-Technologie.
Verantwortlich für die Bereitstellung von Fat und Thin Clients innerhalb der international verteilten Infrastruktur von Still ist das Data Center Material Handling am Unternehmenshauptsitz in Hamburg. Hier werden rund 450 Server für alle Standorte gehostet, 6.000 SAP-Benutzer verwaltet und drei SAP-Systeme für Still, Linde und die italienische OM betrieben. Auch der Second-Level-Anwender-Support liegt beim Team des Data Centers, das aus 25 technischen und nicht-technischen Mitarbeitern besteht.
Herausforderungen
Die Heterogenität der IT, die sich auch bei der Hardware, verschiedenen Herstellern und Komponenten unterschiedlichster Generationen fortsetzt, machte sich bei der Wirtschaftlichkeit, der Bereitstellung neuer PCs und der Support-Geschwindigkeit negativ bemerkbar. Für das Provisioning mussten unzählige Images gepflegt werden, die alle möglichen Applikationskombinationen und insbesondere mehr als 40 verschiedene Sprachversionen abdeckten.
Zusätzlich war es erforderlich, die Images auf die internationalen Standorte zu replizieren, damit diese auch lokal verfügbar waren. Im Jahr 2005 entschloss sich Still daher zu einer radikalen Standardisierung seiner IT-Landschaft. Im Zuge dessen wurde auch das Image-basierte Client-Provisioning abgeschafft.
„Wir bewegten uns auf eine Überalterungsfalle zu: Um 4.000 Fat Clients auf einem akzeptablen technischen Niveau zu halten, hätten jährlich rund 1.000 PCs ausgetauscht werden müssen“, erläutert Jürgen Rülicke. „Das hätte die Kapazitäten unseres Teams gesprengt und wäre mit Images nicht möglich gewesen.
Der erste Schritt: Entschlackung
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