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Der erste Schritt: Entschlackung
Der erste Schritt zu einem effizienteren IT Infrastructure Management bestand für Still in der Standardisierung der eingesetzten Applikationen: In Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen wurde ein Katalog der tatsächlich produktiv eingesetzten und benötigten Anwendungen erstellt. Dadurch konnte die Anzahl auf 60 unternehmensweit verbindliche Applikationen reduziert werden, inklusive aller Plug-ins für das Betriebssystem.
Darüber hinaus verabschiedete sich Still von den aufwändigen Images und setzte auf die automatisierte Applikations- und Betriebssystemverteilung mit „Enteo Netinstall“ sowie „Enteo OSD“ (Operating System Deployment).
Den Ausschlag für Enteo Software gaben sowohl eigene Evaluierungen, als auch die Erfahrungen, die die Konzernschwester Linde Material Handling GmbH in Aschaffenburg seit Jahren mit der Software gemacht hatte.
Bei der Realisierung der Infrastruktur und dem Erstellen der Softwarepakete wurde Kion Information Management Services von dem Enteo-Geschäftspartner NWC- Services GmbH unterstützt.
Ausgelagertes Provisioning
Nun hat Still den Provisioning-Prozess von der Paketierung über die Installation bis zur Hardware-Beschaffung und Aufstellung vollständig an externe Dienstleister ausgelagert. Für Fachabteilungen steht ein Bestellportal bereit, um den Bedarf an das Data Center Material Handling zu melden.
Über eine Bestellung im SAP-System, in dem für jedes Arbeitsplatzprofil eine Basis-PC-Ausstattung hinterlegt ist, wird der Auftrag automatisch an den Dienstleister weitergeleitet. Dieser übernimmt die Beschaffung, setzt das System über die Enteo NetInstall-Infrastruktur von Still auf und liefert den fertigen Client aus.
Jürgen Rülicke erklärt diese Entscheidung: „Als Maschinenbauunternehmen sind wir mit dem Konzept der ‚verlängerten Werkbank’ vertraut. Durch optimierte Abläufe und die Nutzung der Kompetenzen spezialisierter Dienstleister können wir eine sehr hohe Wirtschaftlichkeit erzielen. Realistisches Ziel ist ein Kostenfaktor von 30 Euro pro installiertem Client.“
Um die Effektivität noch weiter zu steigern, werden immer mehr Applikationen zentral über „Citrix Presentation Server“ bereitgestellt. Angestrebt ist eine Applikationsabdeckung von 90 Prozent über das Server-Computing.
Die Enteo-Software beitet die Möglichkeit, sowohl Citrix Thin Clients als auch klassische Windows PCs unter einem Management zu integrieren. Über eine entsprechende Erweiterung der Management-Suite ist Still darüber hinaus in der Lage, auch das gesamte Management der wachsenden Zahl von Citrix-Servern zu konsolidieren.
Alle sind zufrieden
„Die Standardisierung der IT-Infrastruktur und die zentralisierte Applikationsverteilung bedeuten für Still schon heute eindeutige Vorteile bei Wirtschaftlichkeit und Flexibilität“, sagt Jürgen Rülicke. „Ohne diesen Schritt wären die Anforderungen eines internationalen Unternehmens nicht zu erfüllen.“
Gleichzeitig hat sich laut Jürgen Rülicke die Anzahl der Trouble Tickets entscheidend reduziert. Zudem erhält Still durch die zentralisierte Verteilung mit Enteo NetInstall exakte Daten über das Applikationsprofil jedes einzelnen Clients, wovon wiederum der Support profitiert.
Doch die Entwicklung soll noch weiter führen. Unter anderem ist die Einführung des Web Portals von Enteo geplant, um die Effektivität des First-Level-Supports zu verbessern. Dieses ermöglicht beispielsweise einer vergleichsweise unkomplizierte Initiierung von Reparaturinstallationen durch Support-Mitarbeiter, wodurch die First-Call-Resolution-Raten weiter gesteigert werden können.
Darüber hinaus bildet die Portal-Lösung eine Basis, um die Anforderung und Installation benötigter Applikationen weitestgehend in die Fachabteilungen zu verlagern.
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