Mobile-Menu

IT-Awards 2023 Die beliebtesten Unified-Endpoint-Management-Anbieter 2023

Von Martin Hensel Lesedauer: 3 min |

Anbieter zum Thema

Hybrid Work ist aktuell ein Trendthema: Mitarbeiter wollen nicht mehr jeden Tag im Büro verbringen, sondern bei Bedarf auch mal zeit- und ortsunabhängig arbeiten. Das ist technisch mittlerweile kein Problem mehr, erfordert aber entsprechenden Verwaltungs- und Absicherungsaufwand. Unified Endpoint Management ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel.

Unified Endpoint Management (UEM) ermöglicht eine einheitliche Verwaltung und Einrichtung aller IT-Endgeräte eines Unternehmens und vereint damit das Management stationärer Clients und das Enterprise Mobility Management (EMM) zu einem umfassenden Geräteverwaltungskonzept.
Unified Endpoint Management (UEM) ermöglicht eine einheitliche Verwaltung und Einrichtung aller IT-Endgeräte eines Unternehmens und vereint damit das Management stationärer Clients und das Enterprise Mobility Management (EMM) zu einem umfassenden Geräteverwaltungskonzept.
(Bild: © momius - stock.adobe.com)

Die Suche nach Fachkräften ist nach wie vor ein Thema, das viele Unternehmen beschäftigt. Potenzielle Kandidaten legen längst nicht mehr nur Wert auf anständige Bezahlung. Auch Flexibilität ist gewünscht – denn oftmals lassen sich Aufgaben auch aus dem Homeoffice oder allgemein außerhalb eines festgelegten Arbeitsplatzes erledigen. Dieser Ansatz namens Hybrid Work ist mittlerweile gängig und erlebte während und nach der COVID-Pandemie einen regelrechten Boom. Dabei wünschen sich die Mitarbeiter möglichst vielfältige Zugangsmöglichkeiten, von PC und Notebook über Tablets bis hin zu Smartphones.

Die Leser von IP-Insider haben abgestimmt. Beim Klick auf die Bildergalerie sehen Sie die drei beliebtesten Anbieter der IP-Insider Awards 2023 aus dem Bereich Unified Endpoint Management:

Bildergalerie

Die Unternehmens-IT wird aber nicht nur durch Hybrid Work vor Herausforderungen gestellt. Auch IoT-Umgebungen („Internet of Things“) oder Systeme und Geräte am Edge erfordern gut geplante Verwaltung und belastbare Absicherungsmaßnahmen. Die Endgeräte benötigen nicht nur Zugriff auf relevante Daten und Anwendungen, sondern müssen unter anderem auch vor unbefugten Zugriffen und Datenverlusten geschützt sein. Keine einfache Aufgabe, da hierbei unterschiedlichste Betriebssysteme und gerätespezifische Eigenschaften zu berücksichtigen sind. Ein gutes Unified Endpoint Management (UEM) kann dabei eine wesentliche Stütze sein.

Alles im Blick

UEM-Systeme ermöglichen grundsätzlich einen zentralen Überblick über alle Endgeräte im Firmennetzwerk. Sie gestatten zudem deren Verwaltung und Konfiguration. Ihren Ursprung haben derartige Lösungen in Systemen für Mobile Device Management (MDM) und Enterprise Mobility Management (EMM). Beide Varianten haben sich im Laufe der Zeit zunehmend hin zu einer zentralen Verwaltung aller Endpoints im Unternehmen entwickelt, weshalb der Überbegriff UEM nun zutreffender ist. Ziel derartiger Lösungen ist vereinfacht zusammengefasst der sichere und zuverlässige Betrieb verschiedenster Endgeräte im Unternehmensnetz sowie deren Konfiguration und Pflege. Der Zugriff auf die Endpoints wird dabei entweder agentenbasiert oder agentenlos realisiert.

Der Markt für UEM-Systeme umfasst viele Anbieter, die ihre Lösungen als On-Premises-Varianten oder Cloud-Service anbieten. In beiden Fällen steht eine einheitliche Plattform zur Verwaltung der Endgeräte bereit, wobei Cloud-basierte UEM-Tools möglicherweise Vorteile hinsichtlich Skalierbarkeit, Benutzererfahrung und Kosten bieten. Der Funktionsumfang ist vielfältig und umfasst beispielsweise die Inventarisierung vorhandener Geräte und deren Software. Automatisierte Softwareverteilung und das Durchführen von Updates für Firmwares, Betriebssysteme und Anwendungen sind ebenfalls möglich. Viele UEM-Lösungen bieten auch spezielle Sicherheits-Tools, wie etwa Viren- und Malwareschutz, Firewalls, Verhaltensanalysen sowie Fernzugriffs- und Supportmöglichkeiten. Sie ermöglichen zudem die Einrichtung und Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien, den Schutz verlorener, gestohlener und veralteter Geräte sowie die Trennung persönlicher und geschäftlicher Daten. Monitoring, Logging, Backup und Recovery sind ebenfalls gängige Funktionen. Integrationen in EDR-Systeme („Endpoint Detection and Response“) helfen zusätzlich bei der frühzeitigen Identifikation möglicher Sicherheitsrisiken.

Der beste Freund des Netzwerkadmins

Der Einsatz von UEM-Plattformen erleichtert die Arbeit der verantwortlichen Netzwerkadministration oft erheblich. In Zeiten hybrider Arbeitswelten mit Homeoffice samt BYOD-Strategien („Bring Your Own Device“), IoT- und Edge-Umgebungen und einer Flut an möglichen Endpunkten, ist die zentrale Verwaltung aller vorhandenen Endpunkte ein wesentlicher Vorteil. So lässt sich zum Beispiel durch Festlegen einer einzigen Richtlinie sicherstellen, dass alle Geräte im Firmennetz etwa Verschlüsselungs- oder Datenschutzanforderungen unterstützen. Derartige Policies lassen sich zudem ähnlich unkompliziert überprüfen und aktualisieren. Weitgehende Automatisierungsmöglichkeiten entlasten die Administration von repetitiven und immer wiederkehrenden Prozessen. Über das Ausrollen standardisierter Konfigurationen sind neue Geräte schnell eingebunden oder Probleme bestehender Endpunkte in kurzer Zeit behoben.

Ein in letzter Zeit zunehmend in den Fokus gerückter Faktor ist die digitale Mitarbeitererfahrung („Digital Employee Experience“, DEX). Moderne UEM-Systeme ermöglichen den Nutzern den schnellen, reibungslosen und unkomplizierten Zugriff auf ihre benötigten Anwendungen und Daten. Dabei sorgen sie im Hintergrund für die nötige Sicherheit, ohne den Anwender zu beeinträchtigen. Zudem können UEM-Plattformen so genannte „Zero Trust“-Strategien unterstützen, in deren Rahmen alle Endpunkte prinzipiell als nicht vertrauenswürdig betrachtet werden. Für die Umsetzung der entsprechend engmaschigen Zugriffsrechte und -möglichkeiten stellen sie zum Beispiel detaillierte Informationen zu jedem Gerät nahezu in Echtzeit bereit.

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Netzwerktechnik, IP-Kommunikation und UCC

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Die Award-Gewinner aller Kategorien aller Insider-Portale sowie die Impressionen unseres Gala-Abends zeigt unsere Bildergalerie:

IT-Awards 2023 – die große Bildergalerie
Bildergalerie mit 168 Bildern

Und wie immer gibt es von unserem Galaabend der Verleihung der IT-Awards 2023 natürlich auch ein stimmungsvolles Video:

(ID:49783468)