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IT-Awards 2023 Die beliebtesten Netzwerk-Infrastruktur-Anbieter 2023

Von Martin Hensel 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ob KI, Edge oder High-Performance Computing – ohne eine leistungsfähige Netzwerk-Infrastruktur sieht es für moderne und anspruchsvolle Anwendungen schlecht aus. Die alte IT-Weisheit „never change a running system“ stößt in diesem Bereich schon lange an ihre Grenzen.

Switches, Router, Gateways, Server, USVs, Racks & Co. – Das Feld der Netzwerk-Infrastruktur ist breit und viele Anbieter buhlen hier bei den IT-Awards um die Gunst der Leser von IP-Insider.(Bild:  © didiksaputra - stock.adobe.com)
Switches, Router, Gateways, Server, USVs, Racks & Co. – Das Feld der Netzwerk-Infrastruktur ist breit und viele Anbieter buhlen hier bei den IT-Awards um die Gunst der Leser von IP-Insider.
(Bild: © didiksaputra - stock.adobe.com)

Die Bedeutung der Netzwerk-Infrastruktur wird klar, sobald man einen Blick in den Markt wirft: Laut Statista wird der weltweite Umsatz mit entsprechender Hardware allein im laufenden Jahr rund 178,9 Milliarden Euro betragen, wobei der größte Anteil (129,4 Milliarden Euro) auf das Segment der Service Provider entfällt. Dies ist vor allem auf die hohe und immer weiter zunehmende Nachfrage nach Cloud- und IaaS-Lösungen („Infrastructure as a Service“) zurückzuführen.

Die Leser von IP-Insider haben abgestimmt. Beim Klick auf die Bildergalerie sehen Sie die drei beliebtesten Anbieter der IP-Insider Awards 2023 aus dem Bereich Netzwerk-Infrastruktur:

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Laut den Marktforschern soll das Marktvolumen bis 2028 auf 248,1 Milliarden Euro ansteigen, was einer jährlichen Zuwachsrate („Compound Annual Growth Rate“, CAGR) von 6,76 Prozent entsprechen würde. Pro Arbeitnehmer investieren Unternehmen derzeit im Schnitt 51,39 Euro in Netzwerk-Infrastruktur. Zudem legt eine moderne Netzwerk-Infrastruktur laut den Analysten auch den Grundstein für moderne Trendthemen, wie etwa das Internet der Dinge („Internet of Things“, IoT) und 5G-Netze sowie für die Auslagerung von Prozessen und der Datenbereitstellung. Zunehmend mobile Anwendungsfälle sorgen dafür, dass drahtlose Infrastruktur sowohl auf Unternehmens- als auch auf Anbieterseite hoch im Kurs steht.

Absolutes Grundlagenthema der IT

In der Unternehmens-IT ist das Thema Netzwerk-Infrastruktur ein extrem wichtiger Faktor, um für reibungslos und schnell funktionierende Anwendungen sowie flüssigen und sicheren Datenverkehr zu sorgen. Mit dem klassischen „Strippenziehen“ ist es aber heute nicht mehr getan: Routing und Switching sind selbstverständlich weiterhin Themen, aber moderne Geschäftsanwendungen wie zum Beispiel KI und Edge Computing erfordern durchaus komplexere Ansätze. Grundsätzlich muss die Infrastruktur belastbar und zuverlässig sein. Wird bereits bei der Planung eine gewisse Skalierbarkeit berücksichtigt, führen auch künftige Herausforderungen nicht direkt zu teuren Neuinvestitionen. Zudem endet die Netzwerkumgebung nicht mehr wie früher an den physischen Unternehmensgrenzen, sondern reicht bis ins Homeoffice, ans Edge oder in die Cloud.

Das Segment der Netzwerk-Infrastruktur ist deshalb breit aufgestellt und umfasst praktisch alle Ressourcen, die Datenverkehr oder Kommunikation abwickeln. Dies reicht beispielsweise von einfachen Netzwerkkabeln über Router, Switches und Security-Appliances bis hin zu Servern, IoT-Geräten, Cloud-Umgebungen oder SD-WAN („Software-defined Wide Area Network“). In Kombination bilden diese Elemente die Netzwerk-Infrastruktur eines Unternehmens. Hierbei kommen meist verschiedene Technologien zum Einsatz, darunter zum Beispiel kabelgebundenes Ethernet, WLAN („Wireless Local Area Network“), Mobilfunk (5G), WAN („Wide Area Network“) sowie Cloud-Networking. In letzterem Fall werden Netzwerkressourcen und -funktionen nebst der nötigen Managementtools von einem Drittanbieter auf einer Cloud-Plattform bedarfsgerecht bereitgestellt.

Komplexe Umgebungen erfordern viel Aufmerksamkeit

Eine derart vielschichtige und ausufernde Umgebung zu überwachen, kann schnell zur reinsten Sisyphusarbeit ausarten. Administratoren können dazu auf spezialisierte Netzwerk-Infrastrukturlösungen zurückgreifen. Sie ermöglichen eine zentrale Überwachung und Verwaltung der gesamten Umgebung, was vor allem in großen und komplexen Installationen eine wesentliche Erleichterung des Arbeitsalltags darstellt. Dieser zentralisierte Ansatz bietet weitere Vorteile, darunter etwa das schnellere Auffinden eventueller Sicherheitsprobleme. Gleiches gilt für die Behebung von Performanceproblemen, die zum Beispiel durch Flaschenhälse oder unnötigen Datenverkehr auftreten können. In Verbindung mit KI-gestützten Funktionen lassen sich zudem potenzielle Schwachstellen, sich anbahnende Defekte und andere Probleme identifizieren, noch bevor sie tatsächlich Auswirkungen auf den Betrieb haben („Predictive Maintenance“).

Trotz allem stößt jede Netzwerkumgebung irgendwann an ihre Grenzen, sei es durch veraltete Komponenten oder unzureichende Bandbreite. Dennoch neigen vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen dazu, beim Austausch etablierter Technik eher zögerlich vorzugehen. So erfüllen zum Beispiel Switches häufig über etliche Jahre klaglos ihren Dienst im Serverraum – und führen bei einem Ausfall ohne entsprechende Redundanzen gerne zu heillosem Chaos. Eine gründliche Planung, regelmäßige Wartung und Modernisierung der vorhandenen Netzwerktechnik empfiehlt sich deshalb. Neben stets ausreichender Performance und Stabilität wird so auch für mehr Sicherheit gesorgt: Aktuelle Hardware bietet zeitgemäße Funktionen und wird meist vom Hersteller längerfristig mit Patches und Updates auf dem aktuellsten Stand gehalten, während dies bei veralteter Technik nicht mehr der Fall ist.

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Die Award-Gewinner aller Kategorien aller Insider-Portale sowie die Impressionen unseres Gala-Abends zeigt unsere Bildergalerie:

IT-Awards 2023 – die große Bildergalerie
Bildergalerie mit 167 Bildern

Und wie immer gibt es von unserem Galaabend der Verleihung der IT-Awards 2023 natürlich auch ein stimmungsvolles Video:

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