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VMware investiert in Forschung Der Weg zu 6G: Automatisierung im Leben

Von Bernhard Lück

VMware wird für die Umsetzung seiner Vision von mehr Automatisierung im Leben mit deutschen Universitäten kooperieren und kündigt Forschungsstipendien für 6G-life und CeTI an der TU Dresden und für die Telecommunication Networks Group (TKN) an der TU Berlin an.

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Das CeTI an der TU Dresden möchte die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen in realen, virtuellen und entfernten Umgebungen verbessern.
Das CeTI an der TU Dresden möchte die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen in realen, virtuellen und entfernten Umgebungen verbessern.
(Bild: © – ipopba – stock.adobe.com)

VMwares Vision von mehr Automatisierung im Leben basiere auf der Verschmelzung von Cloud-, Netzwerk- und KI-Technologien unter Berücksichtigung von Werten wie Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Vertrauen. Um einen erfolgreichen Kurs in Richtung 6G einzuschlagen, müsse die Entwicklung der zugrunde liegenden Technologien auf Veränderungen des menschlichen Verhaltens, innerhalb der Gesellschaft und der Technologie abgestimmt sein. So könnten sich die beiden Bereiche gegenseitig beeinflussen und man von einem Evolutionskontinuum sprechen.

„Dieses Evolutionskontinuum – also die Art und Weise, wie sich Menschen verändern, wie sich Technologie entwickelt und wie die Gesellschaft darauf reagiert – ist genau die Art und Weise, wie VMware seinen Weg zu 6G gestalten möchte. Wir wollen Technologien fördern, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren, beispielsweise um Lebensbedingungen zu verbessern und Leben zu retten. Noch wichtiger ist es, dass sie es den Menschen ermöglichen, sich in und mit der Technologie so zu entwickeln, wie die Menschen es wollen – und nicht, wie es die Technologie diktiert“, sagt Kaniz Mahdi, Vice President of Distributed Edge, VMware. „Wir freuen uns, Professor Fitzek und Professor Falko bei ihrer Mission zu unterstützen, die Zukunft des Mobilfunks mit menschenzentrierten Technologien zu gestalten.“

Unter der Leitung von Professor Frank Fitzek an der TU Dresden arbeiteten das Centre for Tactile Internet with Human-in-the-Loop (CeTI) und der 6G-life Hub daran, dass Menschen fast in Echtzeit mit cyberphysischen Systemen in der physischen oder digitalen Welt über intelligente Kommunikationsnetze (5G und darüber hinaus) interagieren können. Diese Art der Interaktion fördere den gleichberechtigten Zugang zu weit entfernten Gegenden für Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters, kulturellen Hintergrunds oder mit körperlichen Einschränkungen. Diese Interaktion habe auch das Potenzial, Bereiche zu demokratisieren, etwa beim Zugang zu Fachwissen und in der Spitzenforschung in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sicherheit, Widerstandsfähigkeit sowie Latenz.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit VMware, um die Forschung und Innovationen voranzutreiben, die eine wichtige Rolle auf dem Weg zu 6G spielen“, sagt Frank Fitzek, Professor und Leiter des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze der Deutschen Telekom an der TU Dresden. „Wir haben 6G-life ins Leben gerufen, um neue Ansätze für Nachhaltigkeit, Sicherheit, Ausfallsicherheit und Latenzzeit zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit wird uns helfen, unsere führende Arbeit in bestimmten Bereichen wie dem taktilen Internet im Exzellenzcluster CeTI, 5G-Kommunikationsnetzen, Quantenkommunikation und Methoden der künstlichen Intelligenz voranzutreiben.“

Da die Verschmelzung von Cloud, Netzwerken und KI eine zentrale Rolle für 6G spiele, seien neuartige Konzepte für verteilte Systeme, Datenmanagement und Computing unerlässlich. Die Arbeitsgruppe Telekommunikationsnetze der TU Berlin unter der Leitung von Professor Falko Dressler erforsche neuartige Lösungen für zukünftiges Virtual Edge Computing, maschinelles Lernen und Vernetzung sowie verteiltes Datenmanagement in der Ära von 6G.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit VMware“, sagt Falko Dressler, Professor und Lehrstuhlinhaber für Telekommunikationsnetze an der TU Berlin. „Die Virtualisierung eines mobilen Edge-Systems auf mehreren Ebenen sorgt für Flexibilität, allerdings kann das die Dinge deutlich komplexer machen. Machine Learning hilft, diese Komplexität zu überwinden, die sich aus der extremen Virtualisierung auf dem Kontinuum von Kern, Edge und Endgerät ergibt, und eröffnet neue Horizonte für die Spitzenforschung, um den Weg zu 6G zu ebnen.“

Die akademischen Zuschüsse sollen die Forschung und Entwicklung von Automating Life in Abstimmung mit der auch als TETRA bekannten Initiative Digital Equity Grid Innovation erleichtern.

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