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Hand in Hand: Azure Monitor und Windows Admin Center Cluster-Monitoring mithilfe der Cloud und lokaler Werkzeuge

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Zur Überwachung von Clustern bietet sich „Azure Monitor“ an, vor allem dann, wenn ein Cluster sensible Dienste wie „Hyper-V“ oder „Storage Spaces Direct“ zur Verfügung stellt. Hier ist es besonders wichtig, dass die verantwortlichen Administratoren immer einen Überblick über den aktuellen Zustand des Clusters haben.

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Thomas Joos beschreibt, wie sich Cluster mit Microsoft-Werkzeugen aus der Cloud und ergänzend vor Ort überwachen lassen.
Thomas Joos beschreibt, wie sich Cluster mit Microsoft-Werkzeugen aus der Cloud und ergänzend vor Ort überwachen lassen.
(Bild: Gerd Altmann auf Pixabay)

In immer mehr Umgebungen werden Cluster als umfassende Lösung für die Virtualisierung oder für Software Defined Storage eingesetzt. Ist „Windows Server 2019“ im Einsatz, kommen noch Funktionen zur Replikation von ganzen Datenträgern, auch über verschiedene Rechenzentren hinweg, dazu.

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Je komplexer die Infrastruktur aufgebaut ist, desto wichtiger ist eine angepasste Überwachung. Wenn das Cluster über mehrere Rechenzentren gestreckt ist, eventuell sogar über Ländergrenzen hinweg, kann der Einsatz von „Microsoft Azure“ als Cloud-Zeuge und zur Überwachung per Azure Monitor sinnvoll sein.

Azure Monitor für Cluster

Azure Monitor sammelt die Daten von verschiedenen Servern ein, analysiert diese, und ermöglicht dadurch eine umfassende Analyse. Sinnvoll ist das auch für die Analyse von Cluster-Lösungen. Da Azure Monitor Telemetriedaten von verschiedenen Ressourcen sammelt, analysiert und nutzt, können auch Benachrichtigungen versendet werden. Microsoft geht auf der Seite „Verwenden Sie Azure Monitor, um e-Mails zu Integritätsdienst Fehlern zu senden“ genauer auf die Überwachung von hyperkonvergenten Clustern mit Windows Server 2019 ein.

Azure Monitor sammelt die Daten der Cluster-Knoten in einem „Log Analytics“-Arbeitsbereich in Microsoft Azure. Azure Update-Verwaltung, „Azure Security Center“ und Azure Monitor können einen eigenen Arbeitsbereich nutzen.

Das Einbinden von Windows Admin Center in die Überwachungsinfrastruktur

Das „Windows Admin Center“ mausert sich immer mehr zu einem Werkzeug, mit dem sich Microsoft-Netzwerke effektiv überwachen lassen, insbesondere zusammen mit zahlreichen Erweiterungen. Admins können zudem vom Windows Admin Center eine Verbindung mit Microsoft Azure aufbauen.

Eine solche ermöglicht es, dass Funktionen aus Azure und Server im lokalen Rechenzentrum, mit einem zentralen Werkzeug verwaltet und überwacht werden können.

Lokales Rechenzentrum in Verbindung mit Azure Monitor

Über den Menüpunkt „Azure Monitor“ können Administratoren nach der Anbindung von Windows Admin Center an Microsoft Azure die Überwachung von Servern und Clustern über das Windows Admin Center steuern. Im Windows Admin Center steht im oberen Bereich auch der „Cluster-Manager“ zur Verfügung. Hier bauen sie eine Verbindung zu dem Cluster auf, den Sie überwachen wollen. In diesem Fall erfolgt die Einbindung des Cluster an Azure Monitor über das Windows Admin Center.

In diesem können alle gewünschten Optionen zur Anbindung ausgewählt werden. Die notwendige Ressourcengruppe und das „Onboarding“ des Cluster werden im Windows Admin Center vorgenommen. Dabei lassen sich die Verbindungsdaten nutzen, die bei der Anbindung an Microsoft Azure im Windows Admin Center hinterlegt wurden.

Im Rahmen der Anbindung von Clustern an Azure Monitor, wird der „Microsoft Monitoring Agent“ auf den Cluster-Knoten installiert. Das Windows Admin Center übernimmt die Bereitstellung des „Azure Log Analytics“-Arbeitsbereichs, und die Installation des Agent auf den Cluster-Knoten. Die Cluster-Knoten werden von Azure Monitor getrennt, wenn der Agent auf den Servern im Rechenzentrum deinstalliert wird.

Integration in die Toolchain

Ferner stehen die Azure-Monitor-Funktionen auch im Azure-Web-Portal und der Zur Überwachung von Clustern bietet sich Azure Monitor an, vor allem dann, wenn ein Cluster sensible Dienste wie „Hyper-V“ oder „Storage Spaces Direct“ zur Verfügung stellt. Hier ist es besonders wichtig, dass die verantwortlichen Administratoren immer einen Überblick über den aktuellen Zustand des Cluster haben „Azure Cloud Shell“ zur Verfügung.

Die Anbindung des Windows Admin Center an Azure bedeutet nicht, dass die anderen Werkzeuge ausgeklammert werden. Das Windows Admin Center stellt ein zusätzliches Werkzeug zur Verfügung, um die Überwachung durchzuführen.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist