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Aagon setzt in ACMP 4.0 Vorschläge von Anwendern um Client-Management, wie User es sich wünschen

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Client-Management-Lösung ACMP 4.0 soll im Vergleich zur Vorgängerversion intuitiv bedienbar und schneller sein und eine durchgehende Unicode- und Multi-Instanz-Unterstützung bieten. Laut Aagon Consulting basieren viele neue Funktionen auf User-Wünschen.

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Aagon hat die Bedienerkonsole von ACMP für die Version 4.0 modernisiert.
Aagon hat die Bedienerkonsole von ACMP für die Version 4.0 modernisiert.
(Bild: Aagon)

Hersteller Aagon hat nach eigenen Angaben bei der Version 4.0 seiner Client-Management-Lösung ACMP neben der Oberfläche auch große Bereiche des Unterbaus neu entwickelt bzw. aktualisiert. Das Ergebnis sei unter anderem eine Bedienerkonsole mit moderner Benutzerführung wie Floating, Dragging, Fading sowie Theming und verbesserten Antwortzeiten.

Aagon zufolge wurde darauf geachtet, dass auch langjährige ACMP-Anwender mit der neuen Oberfläche zurechtkommen und diese intuitiv bedienen können. Die Aagon-Lösung entspräche den Designrichtlinien von Microsoft.

Aagon realisiert Kundenwünsche

Bei der Entwicklung von ACMP 4.0 wurde Aagon zufolge das Feedback der Anwender berücksichtigt. Einem Kundenwunsch folgend, soll die Inventarisierung (Bestandsaufnahme der kompletten IT-Umgebung) nun jederzeit und losgelöst von der aktuellen Aufgabe darstellbar sein – etwa auf einem separaten Monitor. Außerdem sollen sich in ACMP 4.0 sämtliche Abfragen per Mausklick aus dem laufenden Prozess optisch heraustrennen und an einer beliebigen Stelle der Darstellung (etwa auf einem anderen Monitor) anheften lassen.

Mit der durchgehenden Drag-&-Drop-Unterstützung und der Erweiterung „Multi-Instanz“, die das gleichzeitige Öffnen mehrerer Konsolen erlauben soll – etwa zur Darstellung und zum Bearbeiten verschiedener IT-Umgebungen – wurden Aagon zufolge ebenfalls Kundenwünsche umgesetzt.

Mehr als 200 Verbesserungen

Nach Angaben des Herstellers haben die Aagon-Entwickler über 200 Verbesserungen und neue Features in die Version 4.0 eingebaut. Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Umstellung von Offline- auf Onlinehilfe (inkl. Tipps aus dem Lizenzmanagement)
  • Einheitliche Filtersuche
  • Ordnerweite Rechtevergabe wie bei Windows
  • Drag & Drop bei Abfragen und Verlinkungen: Mit einem Klick lassen sich beispielsweise Rechner oder Software-Komponenten in einen Container ziehen
  • Erweiterter Formulareditor: Hinterlegte Informationen können zum Beispiel für die Einkaufsabteilung mit Inventardetails wie Seriennummer, Kontaktdaten des Users, Lizenzdetails etc. erweitert werden
  • Run Client Task scannt auf Wunsch den Rechner direkt nach der Softwareinstallation und aktualisiert das Lizenzmanagement
  • Im Helpdesk werden Tickets direkt eingestellt; farbige Markierungen zeigen, was zu tun ist
  • Lizenzmanagement berechnet auf Wunsch nur ausgewählte Elemente (statt wie früher alle Unternehmenslizenzen)
  • Durchgehende Unicode-Unterstützung
  • Reporting-Engine

ACMP 4.0 soll ab Ende April verfügbar sein und dann die Windows-Versionen XP, Vista, 7 und 8 sowie MacOS X ab Leopard und alle gängigen Linux-Distributionen mit Python 2.6 oder höher unterstützen. Der ACMP-Server läuft unter Windows Server 2003, 2008, 2008 R2 und 2012. Die Nettopreise liegen pro Client-Lizenz zwischen 39 und 65 Euro, richten sich nach der Zahl der Arbeitsstationen und sind unabhängig vom Betriebssystem. Im Preis ist ein Jahr Upgrade & Support enthalten.

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