Mit XenDesktop und Baramundi haben Anwender ihre virtuellen Desktops im Griff

Client Lifecycle Management in virtuellen Desktop-Infrastrukturen

29.04.2010 | Autor / Redakteur: André Dannbacher / Ulrike Ostler

Ohne ein ordentliches Management des Client-Lebenszyklus zerfällt die virtuelle Welt
Ohne ein ordentliches Management des Client-Lebenszyklus zerfällt die virtuelle Welt

Virtuelle Desktops brauchen eine andere Art des Lifecycle-Managements als physische. Das betrifft das komplette Client Lifecycle Management (CLM) mit Betriebssysteminstallation, Softwareverteilung, Patch-Management, Hard- und Software-Inventarisierung und Support-Unterstützung. In beiden Welten wird eine Automatisierung von Standardaufgaben angestrebt. Dies senkt die Kosten und minimiert den Zeitaufwand.

Eine vorrangige Zielsetzung ist die Bereitstellung von Systemen durch eine gleichermaßen unbeaufsichtigte Installation des Betriebssystems. Dies wird mit den notwendigen Aktualisierungen und den Basisanwendungen dynamisch erreicht.

Es lässt sich aber auch ein Abbild (Clone) von einem Mustersystem zur Installation verwenden. Je homogener die Systemhardware ist, desto weniger Abhängigkeiten (Configuration-Management) sind zu testen und Varianten (Release-Management) zu pflegen.

Die Virtualisierungsplattform „Citrix XenDesktop“ stellt für jeden Benutzer eine „Virtual Desktop Infrastructure“ (VDI) in Form eines individuellen virtuellen Windows-Systems im Rechenzentrum zur Verfügung. Die Desktop-Umgebung wird dazu auf zentralen Hypervisor-Systemen ausgeführt. Der Anwender kann über ein beliebiges Endgerät (PC oder Thin Client), das den Citrix Receiver unterstützt, eine Verbindung aufbauen.

Das Streaming

Das Ziel dabei: die Benutzeroberfläche vom Endgerät abzukoppeln und das Desktop-Management der Client-Systeme zu vereinfachen. Durch diese Entkopplung sind eine effizientere Nutzung der IT-Ressourcen und eine höhere Flexibilität möglich.

XenDesktop greift außerdem auf die Technik des „Citrix Provisioning Servers“ zurück. Damit können vollständige Betriebssysteme (gegebenenfalls mit vorinstallierten Anwendungen) mittels Streaming auf jedem System zur Verfügung gestellt werden.

In Kombination mit Citrix XenDesktop lassen sich somit je nach Bedarf einzelne Benutzeroberflächen als Image an verschiedene virtuelle Desktop-Systeme im Rechenzentrum verteilen. Die virtual Disks (vDisks) – bestehend aus Betriebssystem, systemspezifischen Treibern und Anwendungen – werden zunächst über „Citrix XenConvert“ erstellt und in einem Storage-System (Windows-Share) vorgehalten.

Durch einen Boot-Vorgang lässt sich der Inhalt der entsprechenden vDisk direkt über das Netzwerk auf die physikalischen oder virtuellen Target Devices streamen und dort lokal ausführen. Hier sind die spezifischen Anpassungen vergleichsweise gering, da die VM auf dem Hypervisor eine identische Systemumgebung für das Betriebssystem und die Provisionierung bildet.

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