Anbieter zum Thema
Aufbau und Verwaltung von Images
Beim Aufbau und bei der Verwaltung von Images (vDisks) hilft das Tool „OS-Install“. Die verschiedenen Installationsverfahren für Software und ein regelbasierte Patch-Management ermöglichen eine Aktualisierung mit Service Packs, Hotfixes und Treibern. Das gilt sowohl als wichtige Aufgabe nach der Erstinstallation als auch während der gesamten Laufzeit.
Auch auf einem Image müssen für die Bereitstellung aktueller Antivirus-SoftwareFirewalls, Passwort-Manager und andere Sicherheitskomponenten gegebenenfalls nachinstalliert oder aktualisiert werden.
Mit dem „Inventory“-Tool lassen sich die Inhalte der vDisks inventarisieren. Die Inventarisierung unterstützt die Verwaltung und Aktualisierung der Images.
Mein Fazit
Die Provisionierung einer großen Anzahl von gleichartigen virtuellen Desktops sowie das Virtualisieren und Streamen von Anwendungen hat viele Vorteile. Der Einsatz solcher Umgebungen ist beim Server-based Computing (SBC) mit Citrix XenApp umso effektiver, je standardisierter die Implementierung ist. Die Abhängigkeiten vom Betriebssystem und anderen Anwendungen führen aber meist zu Problemen und je heterogener die Zielumgebung ist, desto ausführlicher muss auch getestet und geprüft werden.
In einer VDI-Umgebung mit Citrix XenDesktop heißt das Ziel: Effizientes Management durch wenige Standard-Images. Denn Images in mühevoller Kleinarbeit zu erstellen und auf die Anforderungen der Endanwender und der IT-Abteilung abzustimmen, ist unwirtschaftlich.
Im Laufe der Zeit sind die Desktops zu modifizieren und an individuelle Vorstellungen der Anwender anzupassen. Im Extremfall haben diese Desktops mit dem ursprünglichen Image kaum noch Gemeinsamkeiten.
Um dennoch flexibel zu bleiben, kann die System-Management-Plattform auch als Ergänzung zum Bereitstellungsprozess eingesetzt werden. Server- und Desktop-Systeme lassen sich ohnehin mit einem solchen System verwalten.
Das gilt auch, wenn etwa die Integration des Citrix XenCenters und des Provisioning Server sowie die von Thin Clients fehlen. Denn diese sind vollständig über ein herstellereigenes Policy- und Konfigurations-Management abgedeckt. Trotzdem sehen sich Administratoren einer umfangreichen Verwaltung der VDI-Umgebung gegenüber.
Als vorteilhaft erweist sich eine interaktive Systemadministration durch Schnittstellen und das Scripting der Citrix- und Windows-Plattformen durch XAPI von XenServer oder PowerShell. Sie erlauben, zusätzliche Komponenten individuell anzupassen und in die eigenen Abläufe zu integrieren.
Über den Autor
André Dannbacher ist Technical Sales Consultant Citrix Access und SBC-Markets.
(ID:2044676)