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Telepräsenzsystem erhält Aufnahmefunktion und Kompatibilität Cisco Telepresence zeichnet auf und kooperiert mit fremden Konferenzsystemen

Redakteur: Ulrike Ostler

„Telepresence“ von Cisco kann jetzt auch im Zusammenspiel mit anderen HD-Video-Konferenzsystem betrieben werden. Darüber hinaus ist eine Reduzierung der Auflösung von 1080p auf 720p möglich, so dass sich die Konferenztechnik auch mit einer niedrigeren Bandbreite als bisher nutzen lässt. Das „Recording Studio“ erlaubt es Anwendern, Video-Nachrichten zu erstellen und Präsentationen aufzuzeichnen.

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So kann eine voll besetzte Runde im Cisco-Konferenzraum „CTS1300“ aussehen
So kann eine voll besetzte Runde im Cisco-Konferenzraum „CTS1300“ aussehen
( Archiv: Vogel Business Media )

Zur Cisco Expo kündigt der Hersteller eine Reihe neuer Funktionen im Bereich Unified Communications und Video-Konferenzen an. Das Telepräsenz-System zählt zu den umsatzstärksten Produkten bei Cisco. Immerhin sind über 2.000 Systeme davon bereits installiert.

Der Kundenstamm umfasst nach Herstelleranagaben bereits mehr als 300 Unternehmen. In einer Studie von Crimson Consulting Group, berichteten Unternehmen über den schnellen Return-on-Investment (ROI), wodurch sich der Einsatz von Telepresence schnell bezahlt macht. So liegt der Break Even bei durchschnittlich 14 Monaten, in manchen Firmen konnte dieser sogar schon innerhalb von sechs Monaten erzielt werden.

Nun richtet sich das Telepresence-System stärker als bisher an Standard-Definitionen aus. So können HD-Video-Konferenzsystem anderer Hersteller in eine Konferenz einbezogen werden.

Anpassung an geringere Bandbreite

Der Konferenzraum für virtuelle und echte Meetings wird zum Aufnahmenstudio; Bild: Cisco (Archiv: Vogel Business Media)

Die Reduzierung der Auflösung bei den Telepresence-Bildschirmen von 1080p auf 720p möglich, ermöglicht die Nutzung auch bei niedrigeren Bandbreiten. Außerdem können Anwender nun mit Telepresence Video-Nachrichten erstellen und Präsentationen aufzuzeichnen, um diese später am PC, Smartphone oder einem anderen Cisco Telepresence-System abzuspielen.

Ein Bildschirm, drei Kameras und ein Mehrplatzsystem für bis zu sechs Teilnehmer bietet die neue Telepresence-Lösung „CTS1300“, Bild: Cisco (Archiv: Vogel Business Media)

Darüber hinaus präsentiert Cisco mit „Telepresence System 1300“ (CTS1300) erstmals ein Mehrplatzsystem für bis zu sechs Teilnehmer mit einem Bildschirm und drei Kameras, das in jeden Konferenz-Raum installiert werden kann. Eine „Webex“-Integration ermöglicht zudem, dass Anwender aus einem Webex-Meeting heraus an einer Cisco-Telepresence-Session teilnehmen können.

Desktop-Integration für Microsoft Office Communicator

Auch im Bereich Unified Communications kündigt Cisco eine Serie von Weiterentwicklungen an. Diese sollen mobiles Arbeiten, Video-Collaboration und die Kompatibilität zwischen Anwendungen und Geräten wie „Webex Connect“, Telepresence, „Microsoft Office Communicatior“ und „Apple iPhone“ verbessern.

Die Desktop-Integration von Webex Connect und Office Communicator ermögliche den Anwendern die Nutzung von Unified Communications Services aus dem Hause Cisco, einschließlich den Einsatz von Softphones, Messaging, Telefonkonferenzen und Präsenzanzeige. Zugleich biete sie einen Investitionsschutz.

Mit „Cisco Mobile Supervisor” lässt sich „Unified Contact Center Express“ des Herstellers auch über ein iPhone oder „iPod Touch“-Devices nutzen.

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