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Optical Internetworking Forum (OIF) prüft Interoperabilität Carrier testen Transportnetze der Zukunft

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Zwölf Mitglieder des Optical Internetworking Forum (OIF) haben sich einem Interoperabilitätstest für den SONET/SDH-Nachfolger Ethernet over OTN gestellt.

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An den OIF-Tests beteiligten sich zwölf Mitgliedsunternehmen.
An den OIF-Tests beteiligten sich zwölf Mitgliedsunternehmen.

"Carrier weltweit migrieren ihre Netzwerke von SONET/SDH zu Ethernet und OTN", sagt Sterling Perrin, Analyst für Heavy Reading und nennt als Grund eine erleichterte Skalierbarkeit für kommende Netzwerkanforderungen. Interoperabilitätstests sollten nun zeigen, wie gut sich die Zugangstechnologie Ethernet mit der Transporttechnologie OTN vereinen lässt.

An den vom OIF durchgeführten Untersuchungen nahmen zwölf Anbieter teil, darunter ADVA Optical Networking, Alcatel-Lucent, Ciena, EXFO, Huawei, Marben Products, Metaswitch und Tellabs. Als Hoster für die Multi-Carrier-Umgebung auf der "OFI Interoberability 2012 – Enabling High-Speed Dynamic Services" fungierten Deutsche Telekom, France Telecom/Orange, KDDI und Verizon. Ebenfalls beteiligt waren AT&T, China Telecom und NTT.

Huawei berichtet von den erfolgreichen Tests mit den eigenen Terabit-OSN-Lösungen. Die – so der Hersteller – böten OTN- und Daten-Lösungen für die Transportnetze der Zukunft. Konkret beinhalteten die Versuche die "Service-Interoperabilität für GE/10GE Ethernet Private Line (EPL) und Ethernet Virtual Private Line (EVPL), für Mapping und Kapselung von ODUk/ODUflex, die Interoperabilität von ODUk/ODUflex-Overhead, Cross-Domain-Schutz für ODUk Subnetwork Connection Protection sowie Interoperabilität von OTUk ENNI."

Weitere Details zu den Tests gibt es online beim OIF.

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