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WLAN-Richtfunk von Lancom ermöglicht Nettodatenraten von bis zu 100 MBit/s Borkum-Reede erhält WLAN-Infrastruktur für den Anschluss an Breitbandinternet

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Am 20. September 2011 feiern die Stadt Borkum, der Aachener Netzwerkhersteller Lancom und der Netzbetreiber Arche Netvision die offizielle Anbindung des Ortsteils Borkum-Reede an das Breitbandinternet. Vertreter der Stadt Borkum hatten auf der CeBIT 2010 bei dem von Lancom veranstalteten Gewinnspiel „Gewinnen Sie Breitband für Ihr Dorf!“ eine vollständige WLAN-Infrastruktur zur Anbindung an das Highspeed-Internet-Backbone gewonnen.

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Eine Funkbrücke für die Internetanbindung über Richtfunk besteht im einfachsten Fall aus zwei WLAN Access Points und passenden Richtfunkantennen mit Sichtverbindung.
Eine Funkbrücke für die Internetanbindung über Richtfunk besteht im einfachsten Fall aus zwei WLAN Access Points und passenden Richtfunkantennen mit Sichtverbindung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Hardwarekomponenten des Siegerpakets, bestehend aus einem WirelessBackbone System (WBS) auf Basis von 802.11nWireless LAN für den Weitverkehrsbereich sowie ein Wireless Distribution System (WDS) zur Verteilung vor Ort, wurde von dem regionalen Breitbandnetzbetreiber Arche Netvision installiert. Lancom zufolge können mit dem WLAN-Richtfunk Nettodatenraten von bis zu 100 MBit/s erreicht werden.

„Die Anbindung an das Breitbandinternet ist für den Stadtteil Borkum-Reede und die dort ansässigen Unternehmen natürlich ein enormer wirtschaftlicher Gewinn“, erklärt Kristin Mahlitz, Bürgermeisterin von Borkum. Doch auch die Privathaushalte und Geschäftsleute in Borkum-Ostland, dort ist ebenfalls noch keine Breitbandanbindung vorhanden, werden zukünftig vom schnelleren Internet profitieren. Auch hier ist eine zeitnahe Anbindung geplant.

„Ich freue mich, dass so weitere weiße Flecken von der Landkarte verschwinden“, sagt Ralf Koenzen, Geschäftsführer bei Lancom, und ergänzt: „Für uns ist es wichtig, zu zeigen, dass auch größere Gemeinden ohne kabelgebundene Versorgung günstig an das schnelle Internet angebunden werden können.“

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