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Applikationsplattform für MetaMux, MetaWatch und Drittsoftware Arista 7130L erlaubt vollen FPGA-Zugriff

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

In der 7130L-Serie vereint Arista Networks performantes Layer 1+ Switching mit fünf Nanosekunden Latenz, x86-Server und ein FPGA, auf das auch Drittanbieter vollständig sowie uneingeschränkt zugreifen sollen.

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Neben der Expertise hat Metamako offensichtlich auch das Branding für die Geräte der Serie beigesteuert.
Neben der Expertise hat Metamako offensichtlich auch das Branding für die Geräte der Serie beigesteuert.
(Bild: Arista Networks )

Im September hatte Arista Networks die Übernahme von Metamako angekündigt. Als erstes Ergebnis wurde nun die 7130L-Serie vorgestellt. Die Plattform vereint laut Anbieter gesteuertes 5-Nanosekunden-Switching mit praktisch nicht nachweisbarem Jitter, ein frei zugängliches FPGA (Field Programmable Gate Array) sowie einen x86-Server mit 64 Bit.

Damit taugt die 7130L-Serie als Grundlage für FPGA-basierte Netzwerkanwendungen. Arista selbst verweist dabei insbesondere auf folgende beiden Lösungen aus eigenem Hause:

  • MetaMux ermögliche eine Datenaggregation mit einer durchschnittlichen Latenz von 39 Nanosekungen und eigne sich zur direkten Anbindung von Handelsplattformen an Börsen.
  • MetaWatch erlaube das Tappen und die Aggregation zeiterfasster Pakete zur Datenanalyse oder für Compliance-Anforderungen.

Über Entwicklungs-Toolkits gewährt Arista zudem einen vollständigen und uneingeschränkten Zugriff auf die verwendeten Xilinx UltraScale+ FPGAs. Somit ließen sich auch kundenspezifische Anwendungen bereitstellen.

Die 7130L-Serie soll bereits ab März angeboten werden. Weitere Details und Spezifikationen zu den einzelnen Modellen gibt es direkt beim Anbieter.

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