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„Virtual Application Delivery Infrastructure“ – schelle Anwendungen im virtuellen RZ Application Delivery wird virtuell und zum Infrastruktur-Layer

| Redakteur: Ulrike Ostler

Radware, Anbieter von integrierten Application-Delivery-Produkten stellt seine Strategie für virtualisierte Umgebungen vor, die „Virtual Application Delivery Infrastructure“ (VADI). Die Architektur soll eine integrierte Infrastruktur aus Computer-Ressourcen, Application Delivery Controllern und Virtualisierungsdiensten formen.

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VADI ist ein Konzept und eine Architektur von Radware für die Anwendungsbeschleunigung und sichere Daten-Zustellung.
VADI ist ein Konzept und eine Architektur von Radware für die Anwendungsbeschleunigung und sichere Daten-Zustellung.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die Virtualisierung in Rechenzentren muss auch Auswirkungen auf das Ausliefern von Anwendungen (Application Delivery) haben“, sagt die Marketing-Chefin Sharon Trachtman. Risiken wie schlecht vorhersehbare Leistung, instabile Anwendungen und mögliche Folgekosten müssten beim Virtualisieren eigentlich vermieden werden. Doch das ist längst nicht immer und überall der Fall.

Andererseits lockt die Kostenersparnis. Radware reagiert mit VADI auf die Umstellung eines vollständig physischen Rechenzentrums auf eine Hybridlösung oder eine komplett virtuelle Umgebung. Im Wesentlichen verwandelt die VADI eine herkömmliche Application-Delivery-Infrastruktur (AD) in eine bewegliche, virtuelle Steuerungsebene für die Anwendungsbereitstellung.

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Die Architektur macht aus Rechner-Ressourcen sowie Application-Delivery- und Virtualisierungsdiensten eine integrierte, skalierbare Infrastruktur zur Virtualisierung. Die zu Grunde liegenden Hardware-Komponenten sollen sich damit besser verbinden und die vielfältigen Bedürfnisse in Hinblick auf Service Level Agreements (SLA) und zuverlässige Leistung bedienen lassen.

Anwendungen beschleunigen mit virtuellen Instanzen

Lucinda Borovick, Vice President des Datacenter Networks Service bei IDC, erläutert die Voraussetzungen : „Beim Übergang vom traditionellen zum virtuellen Rechenzentrum ergeben sich Potenziale für mehr Wachstum und Effizienz. Das wird die Dynamik im Markt verändern“.

Bis heute habe nur eine konkrete Möglichkeit gefehlt, auf eine virtuelle Architektur umzuziehen und dabei Application Delivery als Kernelement mitzunehmen. Damit jedoch wäre Widerstandsfähigkeit, Berechenbarkeit und Skalierbarkeit wie in der physischen Umgebung gewährleistet.

Radware will diesen Bedarf mit der VADI-Strategie decken. Dabei kopiert Radware bekannte Virtualisierungsverfahren. Das Wesentliche daran ist die Trennung der Controller von den Computing-Ressourcen durch virtuelle Instanzen der Application Delivery Controller (vADC). ADC-Instanzen sind somit ADC als Dienstleistung.

weiter mit: Radware bietet verschiedene SLAs und Leistungsstufen an

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