Remote Application Delivery hat seine Tücken. Die Experten von Parallels kennen die typischen Hindernisse und verraten, wie man sie gezielt umgeht, um das volle Potential der Lösung für die Bereitstellung virtueller Applikationen und Desktops ausschöpfen zu können.
Die Bereitstellung virtueller Applikationen und Desktops ist ein mächtiges Werkzeug für die digitale Transformation.
Flexibel, sicher, überall verfügbar. So soll moderne Anwendungsbereitstellung funktionieren. Doch der Weg dorthin ist oft steiniger als gedacht: Anwendungen laufen nicht wie geplant, die IT-Abteilung jagt einem Problem nach dem anderen hinterher und die Nutzer sind frustriert. Die Experten von Parallels nennen die fünf häufigsten Stolperfallen bei der Remote Application Delivery und mögliche Lösungsansätze hierfür:
1. Unklare Zielsetzung und fehlende Bedarfsanalyse
Viele Projekte starten, ohne vorher die konkreten Ziele der Einführung einer Lösung für die Bereitstellung virtueller Applikationen und Desktops zu definieren. Außerdem versäumen Unternehmen häufig im Voraus die Nutzergruppen und Geschäftsprozesse zu identifizieren, die tatsächlich von der Neuerung profitieren sollen. Dies kann zu Fehlinvestitionen, ineffizienten Prozessen und technischen Kompatibilitätsproblemen führen.
Die Lösung: Vor Projektstart eine gründliche Bedarfsanalyse durchführen. Für einen klaren Projektfokus sollten die Verantwortlichen z.B. klären, welche Anwendungen bereitgestellt werden müssen, wer die Nutzer sind und welche Endgeräte und Standorte relevant sind. Hier ist auch die frühzeitige Einbindung der Nutzer nicht zu vergessen, damit die Lösung auch zu den tatsächlichen Arbeitsabläufen passt und die Akzeptanz gesichert ist.
2. Unzureichende Infrastrukturplanung
Remote Application Delivery stellt spezifische Anforderungen an die zugrunde liegende IT-Infrastruktur, vom Netzwerk und den Servern bis zu der verfügbaren Bandbreite. Das Ausmaß dieser Anforderungen wird häufig unterschätzt. Das führt beispielsweise zu Performance-Problemen oder Ausfällen, die wiederum die Akzeptanz der Lösung gefährden können.
Daher sollten Unternehmen ihre Infrastruktur frühzeitig prüfen und gegebenenfalls aufrüsten. Passende Lösungen beinhalten etwa Tools für Load Balancing und Performance-Überwachung, die in diesem Kontext nützlich sein können.
3. Unübersichtliche Verwaltung und unterschätzter Supportaufwand
Die Verwaltung von Anwendungen, Nutzern und Zugriffsrechten kann IT-Mitarbeitende schnell überfordern, wenn sie die nötigen Prozesse und Rollen nicht vor der Umsetzung festlegen und kommunizieren. Damit riskieren Unternehmen Unsicherheiten beim Support, beim Update und bei der Wartung ihrer Anwendungen. Wenn beispielsweise nach einem Update nicht klar ist, wer für Fehlerbehebung zuständig ist, kann das zu Verzögerungen, Verwirrung und Unzufriedenheit bei den Nutzern führen.
Um all dies zu vermeiden, sollten Verantwortlichkeiten also klar kommuniziert werden und regelmäßige Überprüfungen der Berechtigungen stattfinden. Dazu gibt es in umfassenden Lösungen entsprechende Tools wie etwa zentrale Management-Konsolen. Automatisierte Updates und Monitoring-Funktionen helfen darüber hinaus bei der Etablierung eines kontinuierlichen Support- und Wartungsprozesses.
4. Sicherheitslücken durch Fehlkonfiguration
Prinzipiell bietet die Remote-Anwendungsbereitstellung eine hohe Sicherheit bei der Nutzung. Allerdings muss dafür die Konfiguration passen: Unsichere Standardpasswörter, fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung oder zu weit gefasste Zugriffsrechte können Hackern Tür und Tor öffnen.
Daher sollten IT-Verantwortliche von Anfang an auf starke Authentifizierung, Verschlüsselung und das Prinzip der minimalen Rechtevergabe achten. Geeignete Lösungen unterstützen moderne Sicherheitsstandards und Compliance-Anforderungen für Security-by-Design-Umsetzungen.
5. Fehlende Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit
Remote-Application-Delivery-Lösungen sollten Unternehmen bei Wachstum und Expansion begleiten können, sei es eine Standortausweitung, steigende Nutzerzahlen oder Cloud-Integration. Häufig wird die Lösung aber noch zu knapp dimensioniert oder ist nicht geeignet für zukünftige Anforderungen.
Daher ist es wichtig, bei der Umsetzung auf die Skalierbarkeit und Flexibilität der Lösung zu achten. Bei Remote Application Delivery geht es längst nicht mehr „nur“ um das Bereitstellen von Anwendungen. Zukunftsorientierte Lösungen lassen sich einfach erweitern und unterstützen hybride sowie Multi-Cloud-Szenarien.
Stand: 08.12.2025
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Fazit
Remote Application Delivery bzw. die Bereitstellung virtueller Applikationen und Desktops ist ein mächtiges Werkzeug für die digitale Transformation, vorausgesetzt Unternehmen erkennen die typischen Stolperfallen frühzeitig und umgehen sie. Vor Projektstart sollten die Verantwortlichen also sowohl die Ziele und technischen Voraussetzungen klären als auch Sicherheitsfragen und zukünftige Einsatzszenarien bedenken und entsprechend leistungsstarke Lösungen wählen.