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„Virtual Application Delivery Infrastructure“ – schelle Anwendungen im virtuellen RZ

Application Delivery wird virtuell und zum Infrastruktur-Layer

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Radware bietet verschiedene SLAs und Leistungsstufen an

ADC Computer-Ressourcen für die vADC stehen in drei Bauformen zur Verfügung:

  • Ein dedizierter ADC auf einem physischen Gerät, auf dem eine einzelne vADC-Instanz läuft. Sie bietet On-Demand-Skalierbarkeit beim Datendurchsatz und bei Application-Delivery-Diensten.
  • Die zweite Möglichkeit bietet „ADC-VX“ von Radware, quasi ein ADC-Hypervisor, mit dem sich auf der OnDemand Switch Hardware-Plattform mehrere vADCs betreiben lassen. Bis zu 25 Instanzen lassen sich auf einem Device verwalten. Damit werden die Ressourcen dynamisch allokierbar; die Vorhersehbarkeit, etwa bezüglich des Server-Verhaltens physischer Maschinen, steigt.

ADC-VX wird pro Instanz berechnet. Bei Kunden mit Upgrade-Vertrag wird die Funktionen in Updates integriert. Für rund 18.000 Euro erhalten die Kunden ein runderneuertes Produkt; enthalten sind zwei Instanzen, dann steigt der Kaufpreis in Fünferschritten.

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  • Die dritte Möglichkeit besteht in einer Software-Ausführung des ADC-Controllers: „Soft ADC“ ist somit ein vADC, der auf einer nahezu beliebigen Infrastruktur, beziehungsweise Standard-Hardware zur Server-Virtualisierung läuft.

„Da dürfte etwas für jeden Geschmack dabei sein“, sagt Trachtman. Denn jede Ausführung des Application Delivery Controller bietet dieselbe Funktionalität. Zu der Strategie gehören aber nicht nur virtualisierte Appliances, sondern auch eine Palette von Diensten für virtuelle Infrastrukturen. Solche VADI-Services sind etwa Provisioning und Decommissioning innerhalb von Minuten.

Die Dienste passen auch in Orchestrierungssysteme für virtuelle Rechenzentren wie IBM Tivoli und HP Openview. Dafür stehen offene Programmierschnittstellen und Plug-ins bereit. Diese erlauben eine Integration in Standard-Orchestrierungssysteme und proprietäre Systeme für Automation und Bereitstellung.

ADC-VX kommt zuerst

Das erste verfügbare Kernelement ist ADC-VX:

Indem die Infrastruktur schon am Kern isoliert wird, schirmt ADC-VX Schwachstellen, Netzwerke und die Verwaltung ab. Dadurch werden Risiken bei der ADC-Konsolidierung und der Migration von physischen zu virtuellen Infrastrukturen ausgeräumt.

Ein Mechanismus zur garantierten Bereitstellung von Ressourcen macht es möglich, dass jede ADC-Instanz dedizierte Kapazitäten zur Verfügung hat. Jede virtuelle Instanz greift nur auf ihre zugeteilten Ressourcen zu. So ist die Leistung und für jede Instanz garantiert und SLAs lassen sich einhalten.

ADC-VX soll den Kunden volle Beweglichkeit für das Business durch sofortige Bereitstellung, Außerbetriebnahme und Umwidmung virtueller ADC-Instanzen bieten. Neue Anwendungen und Dienste lassen sich im virtuellen Rechenzentrum deutlich schneller installieren.

Zudem erübrigt eine einfache Abstraktion der Ressourcen in Kapazitätseinheiten komplexe Kalkulationen.

In den kommenden zwölf Monaten will Radware die übrigen Komponenten der VADI vorstellen.

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