Anbieter zum Thema
Mac im Netzwerk
Grundvoraussetzung für eine Netzwerkintegration ist die gemeinsame Verwendung des Netzwerksegments. MacOS muss in der Lage sein, eine ordnungsgemäße Namensauflösung zur Windows-Domäne durchzuführen. Bei Apple wird dies unter Systemeinstellungen vorgenommen. Hierfür werden die IP-Adresse, das Gateway und der Domänenname (bei Apple „Suchdomäne“) eingetragen.
Unter MacOS 10.5 zeigt sich im Finder unter „Freigaben“ auf Anhieb das gesamte Microsoft-Netzwerk. Alle Rechner werden untereinander, unabhängig von ihrer Domänenzugehörigkeit, aufgelistet, was allerdings sehr schnell unübersichtlich wird. Jeder Computer kann über das SMB-Protokoll, dass über Port 139 kommuniziert, angesprochen werden. Des Weiteren benötigt man ein lokales Benutzerkonto mit entsprechenden Privilegien auf dem Zielcomputer, um sich auf der Ressource anzumelden. Sharing und Zugriffsrechte werden ebenfalls im Finder angezeigt. Nachteilig ist jedoch, dass nur die Dateigröße und nicht die Ordnergröße angezeigt werden kann (siehe Abbildung 1).
Als Praktisch erweist sich hier der „Schlüsselbund“ von Apple, in dem sich die Kennwörter sicher abspeichern lassen. Eine erneute Angabe des Verbindungskontos ist beim Einsatz dieses Features daher nicht mehr notwendig. Ebenfalls automatisch wird ein freigegebener Microsoft-Drucker gefunden, wobei der Apple-Client aber erst seine eigenen Druckertreiber einbauen muss, was bei Microsoft-Clients automatisch geschieht (siehe Abbildung 2).
weiter mit: Der Mac als Active Directory-Client
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:2010087)