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Der Leopard in einer Microsoft Windows-Domäne

Apples MacOS 10.5 in Microsofts Active Directory integrieren

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Der Mac als Active Directory-Client

MacOS 10.5 eignet sich sogar als Microsoft-Netzwerkclient, der sich in eine Active-Directory-Domäne einfügt und ein Mitglied der Domäne wird. Auch ein Domänenwechsel ist möglich. Entsprechende administrative Berechtigungen auf der Windows-Domäne vorausgesetzt, baut das Apple-Plug-in automatisch Active-Directory-Objekte in den Default-Container „Computers“ ein (siehe Abbildung 3). Das Microsoft-Feature des Home-Verzeichnisses für Benutzer kann ebenfalls verwendet werden, was insbesondere dann ein schönes Feature ist, wenn sich Benutzer wahlweise an ihren MacBook oder am Windows-PC anmelden.

Die Active-Directory-Integration ist nicht gänzlich neu, Apple hat das schon unter MacOS 10.4 versucht. Allerdings mussten dort die lokalen Richtlinien auf den Domänencontrollern (Windows Server 2003 SP2) so abgeändert werden, dass der Netzwerkverkehr nicht mehr digital signiert ist. Zudem wurden die Windows-Rechner oft auch nicht gefunden, und wenn doch, musste man sich stets neu an der Ressource anmelden, da der Schlüsselbund fehlte. Mit MacOS 10.5 ist keine Änderung der lokalen Windows-Richtlinien mehr notwendig und alle Computer werden immer zuverlässig im Finder aufgelistet.

Es gibt anstelle der manuellen auch noch die Möglichkeit einer automatischen Active-Directory-Einbindung. Auf unserem Testrechner, einem MacBookPro mit MacOS 10.5.1, hat dies aber leider nicht funktioniert.

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