Darauf müssen Unternehmen achten

Anwendungsbereitstellung im Self-Service-Verfahren

| Autor / Redakteur: Hans-Heinrich Aenishänslin / Andreas Donner

Self-Service-Lösungen können vieles erleichtern; allerdings gilt es, bei deren Einführung und Betrieb diverse Problemstellen zu umschiffen.
Self-Service-Lösungen können vieles erleichtern; allerdings gilt es, bei deren Einführung und Betrieb diverse Problemstellen zu umschiffen. (Bild: alexmillos - Fotolia.com)

Die Softwareverwaltung gehört wohl zu den aufwändigsten Tätigkeiten von IT-Teams – und die Ver­teilung und Installation von Anwendungen dabei zu den zentralen Aufgaben. Da Be­triebs­sys­te­me dafür in der Regel keine effektiven Werkzeuge bieten, werden die Genehmigung und Bereit­stel­lung von Applikationen nur allzu oft manuell durchgeführt. Doch es geht auch anders!

Komplexe Verfahren für die Änderungsverwaltung und die Einsendung von IT-Anfragen verschärfen das ohnehin umfangreiche Problem der Genehmigung und Bereitstellung von Applikationen im Unternehmen, da sie zusätzlichen Arbeitsaufwand verursachen und den Endnutzern den Zugriff auf die benötigten Anwendungen erschweren.

Abhilfe schaffen hier spezielle Lösungen für die Anwendungsbereitstellung im Self-Service-Verfahren. Sie stellen den Mitarbeitern ein leicht zugängliches webbasiertes Portal zur Verfügung, auf dem sie einfach und bequem den Pool an verfügbarer Software durchsuchen sowie die nötigen Applikationen anfordern können, und stellen diese anschließend automatisiert bereit.

Unterstützt werden die Mitarbeiter dabei idealerweise durch eine IT-Knowledge-Datenbank, auf die sie ebenfalls über das Portal zugreifen können. Ergebnis: Die Endnutzer erhalten die Anwendungen, die sie brauchen, ohne dass sich die IT-Administratoren dabei persönlich um jede einzelne Transaktion kümmern müssen.

Die Lizenzkosten im Blick

Die Bereitstellung von Anwendungen auf diesem Weg birgt aber auch eine große Gefahr: ausufernde Lizenzkosten.

Deshalb sollte unbedingt sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter sich bei ihrer Selbstbedienung immer im Einklang mit vom Unternehmen vorgegebenen Berechtigungsverfahren und Genehmigungsvorgaben bewegen. Ein geeignetes System muss dazu richtlinienbasierte und Workflow-gesteuerte Abläufe unterstützen, mit denen sich die Anwendungsbereitstellung auf der Grundlage genehmigter Self-Service-Anfragen initiieren lässt.

So kann das Unternehmen die Ausgaben kontrollieren, und die IT-Abteilung muss in diese Workflows nicht mehr zwingend eingebunden sein. Der Aufwand der IT-Teams lässt sich damit erheblich reduzieren und im Idealfall sogar komplett vermeiden.

Lifecycle Management

Mit der Verteilung und Installation der Anwendungen ist die Arbeit aber noch nicht getan, ganz im Gegenteil: Diese Schritte bilden nur den Auftakt zum komplexen fortlaufenden Lebenszyklus der Applikationen – der vom Update-, Patch- und Sicherheits-Management über die Service-Desk-Unterstützung bis hin zur Außerbetriebnahme der Anwendungen reicht.

Hans-Heinrich Aenishänslin
Hans-Heinrich Aenishänslin (Bild: Dell)

Das beschriebene Self-Service-Portal sollte deshalb Teil einer umfassenden Systemverwaltungs-Lösung sein, mit der sich dieser Lebenszyklus integriert abdecken und mit einer einzigen Management-Konsole zentralisiert überwachen sowie steuern lässt. Damit vermeiden IT-Teams bei der Softwareverwaltung ein Konglomerat aus Einzellösungen und spezifischen Skripten für täglich anfallende Tätigkeiten – und die damit einhergehenden Kosten und Aufwände.

Über den Autor

Hans-Heinrich Aenishänslin ist Regional Sales Manager Endpoint Systems Management bei Dell.

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