Omniswitch 10K soll durch Switch-Kapazität, Port-Dichte und Energie-Effizienz bestechen

Alcatel-Lucent betritt das Parkett für 10-GbE-Datacenter-Switches

21.10.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Vor diesen Herausforderungen stehen Rechenzentren heute. Für die Bewältigung sind dedizierte Switches notwenig. Bild: Alcatel-Lucent
Vor diesen Herausforderungen stehen Rechenzentren heute. Für die Bewältigung sind dedizierte Switches notwenig. Bild: Alcatel-Lucent

Alcatel-Lucent stellt mit „Omniswitch 10K Modular LAN Chassis“ einen leistungsstarken 10-Gigabit-Ethernet-Switch (10GigE) vor. Der für Unternehmensnetze soll mit blockierungsfreie Kapazität, Port-Dichte, geringem Stromverbrauch und Preis pro Port überzeugen. Das Produkt ist das erste einer Reihe von Netzwerk-Komponenten, die das Konzept der „Application Fluent Networks“ von Alcatel-Lucent unterstützen.

„Der Markt für Datacenter-Switches“ ist für uns ein attraktiver, sagt Rene Princz-Schelter, Pre-Sales-Chef Enterprise bei Alcatel-Lucent, und räumt gleich ein: „Bisher waren wir hier unsichtbar. Da gibt es viel Raum für improvement.“

Tatsächlich ist die Netzwerk-Konkurrenz von Cisco, HP, Bocade und IBM/BNT bis zu Arista Networks, Juniper, Force 10 und Avaya hier vertreten. Zugleich allerdings ist die Erkenntnis, dass Rechenzentren andere Switches brauchen als ein so genanntes „Campus LAN“, noch vergleichsweise neu. So ist der Markt in Bewegung.

Das liegt einerseits an der Art liegt, wie ein Rechenzentren funktionieren sollen – virtualisiert, Service-orientiert, Energie-effizient und flexibel, schlank beziehungsweise konvergent – an neuen Standards wie TRILL, Datacenter Bridging und SR-IOV und daran, das sich der Marktführer Cisco aber auch HP als Universal-Anbieter positionieren.

Echtzeitanwendungen prägen die Strategie

Am Beginn dieser neuen Netzwerk-Ära im Rechenzentrum müssen somit auch die anderen Wettbewerber ihre Rolle und Strategie verdeutlichen. Für Alcatel-Lucent sei der Ausgangspunkt das „Application Fluent Network“, erläutert Rene Princz-Schelter. Darunter sei „ein optimiertes Netzwerk für die unternehmensweite Bereitstellung hochwertiger Echtzeit-Anwendungen“ zu verstehen. Gleichzeitig soll sich die Komplexität für IT- und Netzwerk-Manager verringern.

Möglich werde dies durch eine vereinfachte, stabile und verzögerungsarme Netzwerkarchitektur mit integrierter Sicherheit. Zur Verbesserung der Produktivität der Endanwender zeichnten sich Application Fluent Networks zudem durch Funktionen zur automatischen Anpassung der Anwendungsbereitstellung unter Berücksichtigung von Profilen, Richtlinien und Kontext aus. Durch automatische Provisionierung trügen sie zur Optimierung der Abläufe bei hoher Energieeffizienz bei.

Mark Fabbi, Vice President, Gartner, formuliert den Anspruch wie folgt: „Virtualisierung, Cloud-Computing und die zunehmende Zahl von Vorrichtungen im Netzwerk erzeugen eine bisher nicht gekannte Komplexität bei der Bereitstellung von Applikationen. Daher sind flache Netzwerkhierarchien mit niedrigen Latenzzeiten notwendig, die sich einfach und stabil betreiben lassen.“

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