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Edge-Core-Switches unterstützen IPv6 und IP-Clustering Aggregation- und Access-Switches für Carrier Ethernet

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die jüngste Switch-Generation von Edge-Core Networks ist IPv6-ready, bietet Gigabit-Combo-Ports, 100/1000-MBit/s-SFP-Uplinks sowie 10G-Ports und soll helfen, die wachsende Nachfrage nach IP- und Ethernet-Dienstleistungen zu bedienen.

Aktuelle Carrier-Aggregation- und -Access-Switches von Edge-Core Networks unterstützen IPv6 und IP-Clustering.
Aktuelle Carrier-Aggregation- und -Access-Switches von Edge-Core Networks unterstützen IPv6 und IP-Clustering.

Alle neuen Edge-Core-Switches arbeiten mit dem proprietären Betriebssystem EdgeCOS und unterstützen IPv6. Edge-Cores Aggregation-Switches minimieren die Notwendigkeit für zusätzliche Carrier-Ethernet-Geräte, da sie standardmäßig mit Gigabit-Combo-Ports, 100/1000-MBit/s-SFP-Uplinks, 10G-Ports und doppelter Stromversorgung (Dual Power) ausgestattet sind.

Softwarefunktionen wie IEEE 802.1w Rapid Spanning Tree sollen schleifenfreie Netzwerke mit schneller Konvergenz, verbunden mit redundanten Verbindungen zum Kernnetzwerk, gewährleisten.

Ausgewählte Carrier-Aggregation- und -Access-Switches unterstützen Netzwerk-Steuerungsprotokolle wie Synchronous Ethernet und Precision Time Protocol für präzise Frequenzauflösungen und garantierte Übertragungsgeschwindigkeiten. Ring Protection Switching soll sicherstellen, dass sich keine Schleifen auf dem Ethernet-Layer bilden.

IP-Clustering für bis zu 36 Switches

Die Mehrzahl der Carrier-Access-Switches von Edge-Core bietet Gigabit-Ethernet-Combo-Ports, 100/1000-MBit/s-SFP-Uplinks, Gigabit-Kupfer-Ports und Unterstützung für IP-Clustering. Damit seien Netzwerkadministratoren in der Lage, über eine einzige IP-Adresse einen virtuellen Stack von bis zu 36 Switches zu verwalten. Zusätzlich sind QoS-Funktionen wie DiffServ, Datenpriorisierung und doppelte Stromversorgung verfügbar.

Fiber-to-the-Home und Fiber-to-the-Building

Edge-Core Networks bietet Carrier-Access-Endgeräte, die in der Wohnung oder in den Geschäftsräumen eines Kunden installiert werden und mit dem Anschluss des Internetbetreibers verbunden werden. Sie seien für Kupfer- oder Glasfaseranschlüsse erhältlich und für Ethernet- oder Fiber-to-the-Home- bzw. Ethernet- oder Fiber-to-the-Building-Installationen in einem Bereich von bis zu 100 Metern geeignet. Edge-Core-Geräte der Carrier-Klasse sollen auch den Ethernet-Standard für Betrieb, Verwaltung und Wartung (EOAM) im Anschlussnetz ("Erste Meile") unterstützen, unter anderem die Protokolle IEEE 802.1ag, IEEE 802.3ah und ITU-T Y.1731.

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